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Kennenlernfahrt der 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums

 

Das NASA-Spiel;
Nur mit der absoluten Präzision von 240 Fingern in Reißverschlusslage scheint der Stab wie schwerelos zu liegen.


Mit dem Tag der Einschulung in die 11. Klasse des BG bricht über unsere neuen Schülerinnen und Schüler sehr viel Unbekanntes herein. In einem ungewohnt riesigen Schulgebäude mit ca. 4500 Schülerinnen und Schülern und mit erhöhten Anforderungen -nicht nur in den alten bekannten- sondern ebenso in vielen neuen Fächern, muss man sich erst einmal zurecht finden. Bislang unbekannte Jugendliche sind nun die neuen Klassenkameradinnen/ -kameraden, sie machen neugierig, verunsichern jedoch auch.

Wie wird man sich wohl selbst in diese neue Klassengemeinschaft integrieren?

Um unseren Schülern/innen das Ankommen an unserer Schule und vor allen Dingen in der Klasse zu erleichtern, haben sich die Klassenlehrer/-innen der 11. Jahrgänge des Einschulungsjahres 2012 bereits vor den Sommerferien entschlossen, in der zweiten Schulwoche mit jeder Gruppe eine kurze erlebnispädadgogische Kennenlernfahrt zu organisieren.

Nachdem ein Zuschuss gesichert werden konnte, war es möglich, mit eigener Kostenbeteiligung und unterstützt durch den Verein EXCEO, jeweils 1,5 Tage in Klein Grönau ein erlebnispädagogisches Teamtraining durchführen.

Das Fazit der Lehrer/-innen ist einheitlich sehr positiv und alle beteiligten Kollegen/-innen würden dieses Erlebnis jederzeit wiederholen. Daher planen wir bereits jetzt eine Neuauflage für den Schuljahresbeginn 2014.

 

Dagmar Ströder / Ines Kreutzfeldt

 

Abenteuer Exeo-Kennenlernfahrt

Nachdem wir die ersten neun Schultage als 11-Klässler unversehrt überstanden hatten, waren wir äußerst gespannt auf das große, spektakuläre Abenteuer Groß-Grönau. Durch und durch motiviert kamen wir morgens an im CVJM-Heim in ruhiger, grüner Lage, bezogen die Zimmer und begannen sogleich mit der ersten Aufgabe, dem NASA-Spiel. Wir sollten alle die "Astronautenstange" mit nur einem einzigen Finger berühren und so auch auf dem Boden ablegen. Dies war jedoch leichter gesagt als getan.

So wurde uns schnell das Motto unseres Outdoor-Experiments klar: "Wir alle gemeinsam gegen Exeo!" Nachdem wir dieses Motto im Verlauf des ersten Tages weiter vertieften und uns dabei zunächst auf der sicheren Seite fühlten, haben die Exeo-Moormonster uns jedoch bei der darauffolgenden Moorquerung vernichtend geschlagen. Das konnten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen! Bei weiteren Aufgaben, wie der lebenden Kugelbahn im Wald und dem Leitersprung bewiesen wir Geschick, Mut und Gemeinschaftsstrategie. Die letzte zu lösende Tagesaufgabe war die Bombenentschärfung, bei der wir alle, zwecks Sicherheit, Helme zu tragen hatten und die frühzeitige unkontrollierte Explosion der Bombe verhindern sollten. Dies gelang immerhin einem unserer insgesamt drei Sprengkommandos souverän.

Nach Einbruch der Dunkelheit konnten alle Gewinner und Verlierer des Tages gemeinsam am Lagerfeuer den Tag nett ausklingen lassen.

Der zweite Tag begann zunächst entspannt an einer langen Frühstückstafel unter freiem Himmel. Der anschließende strömende Regen im Wald machte das Lösen der anstrengenden Teamaufgaben nicht gerade leichter, doch durch das gute Miteinander und den Spaß wurde die Stimmung immer besser.


Die zu lösenden Aufgaben brachten uns alle näher zueinander, sowohl seelisch, als auch körperlich. Im Großen und Ganzen schweißten uns die beiden Tage sehr zu einem guten Team zusammen und hinterließen das beruhigende Gefühl, dass wir eigentlich alle ganz gut zusammen passen.

 

BG 2012C



Erste Besprechung am Morgen von Tag 1;
Vertrag über Leistungen (Spaß, Spannung, gute Laune) und Gegenleistungen (Pünktlichkeit, Offenheit, freundlicher Umgang miteinander).


Das Moorspiel;
Auf einer immer geringeren Anzahl an Kisten musste sich die Gruppe gemeinsam fortbewegen, ohne den Boden berühren zu dürfen.


Kugelbahn;
Auf kurzen Regenrinnen musste die Kugel gemeinsam über eine Distanz von ca. 150 Metern befördert werden, ohne herunterzufallen.


Es ist geschafft - alle freuen sich über das gemeinsame Erreichen des Ziels.


Der Leitersprung;
Abgesichert wie die Bergsteiger stürzen sich (fast) alle von der Leiter in kühnem Sprung hinunter.


Ganz schön hoch hinauf gehts' hier.


'Bombenentschärfung';
Höchstpräzision in der Gruppe, ohne dass es 'knallen' darf.


Zum Ausklang des Tages Lagerfeuerromantik


Noch sind alle etwas müde bei der großen Frühstückstafel am folgenden Morgen.


Warming-up-Start zu neuen Herausforderungen am zweiten Tag.


Der Niedrigseilparcours war nichts für Individualisten


-gar nicht so einfach, hier gemeinsam die Balance zu halten-


Das 'Schollenspiel';
durch mutige Sprünge auf umhertreibende Eisschollen müssen ALLE in wenigen Minuten das rettende Floß erreichen.


Gemeinsam gerettet!!!

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