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Abteilung Bautechnik

 

Vom 25. bis zum 27. Februar 2009 sind die Schüler der Maurermittel- und -oberstufe der Emil-Possehl-Schule zu einer Klassenfahrt nach Brüssel aufgebrochen.

Die wesentlichen Stationen und Eindrücke haben
Georg Mörke, Patrik Schünke, Sören Zorn zusammengetragen:

Die Fahrt:

Am Mittwochmorgen brachen wir auf, um über einen kurzen Halt in Hamburg und einen einstündigen Aufenthalt in Köln nach Brüssel zu fahren. Da der Aufenthalt in Hamburg nicht erwähnenswert war, war es in Köln umso besser. Dort konnten wir nämlich noch den Kölner Dom besichtigen und uns mit leckeren Speisen und Getränken für die Weiterfahrt versorgen. Die Jecken haben wir jedoch leider verpasst.

Die Ankunft:

Angekommen in Brüssel am Gare du Nord sorgten die Lehrer fürsorglich dafür, dass wir das Kölsch auch wieder verbrennen, indem wir in voller Montur zu Fuß zur Jacque Brelles Jugendherberge gegangen sind. Dort angekommen haben wir uns mit Bettwäsche eingedeckt und die Zimmer besichtigt. Jetzt herrschte erst einmal großer Aufstand, da wir dort für 200€ kein Zimmer auf HILTON-Niveau vorfanden, was sich aber auch schnell wieder beruhigte.

Der erste Abend:

Am Abend wurden wir alle auf eine Portion der berühmten belgischen Pommes eingeladen, welche echt lecker waren und bei jedem gut angekommen sind. Frisch gestärkt wollten wir den Abend noch gemütlich ausklingen lassen, was sich jedoch als gar nicht so einfach herausstellte. Obwohl es Mittwoch war, war in Brüssel zur späten Zeit noch ganz schön viel los, sodass wir Probleme hatten für 23 Personen eine Bar zu finden. Letztendlich landeten wir in einem Irish-Pub, wo der ein oder andere erst einmal seine Sprachbarriere durchbrechen musste. Nachdem wir noch eine Weile zusammen saßen, seilten die Schüler sich von den Lehrern ab, um die Innenstadt Brüssels genauer zu erkunden.

Der erste Tag:

Gegen halb acht trafen wir uns zum Frühstück und brachen anschließend zu Fuß zum Europäischen Parlament auf. Dort angekommen mussten wir alle durch einen Metalldetektor und waren somit jetzt in der Eingangshalle des Parlaments. Als wir gerade die auf einem Podest ausgestellten Fahnen der einzelnen Länder begutachteten, wurden wir von einer Frau in Empfang genommen. Die Dolmetscherin hielt einen Vortrag über die Zusammensetzung des Parlaments und erklärte uns das Zusammenwirken der einzelnen Konstitutionen, welche alle zusammenarbeiten müssen, um ein neues Gesetz auf den Weg zu bringen. Anschließend führte sie uns noch in den Sitzungssaal. Auffällig waren dort die rund um den Saal verteilten Dolmetscherkabinen der einzelnen Länder und das die Sitzplätze aufgrund der neuen Mitgliedsstaaten recht gequetscht wirken. Jeder Abgeordnete hat an seinem Platz einen kleinen Terminal, mit welchem er mit seiner Karte an Abstimmungen teilnehmen kann.

Nach der Besichtigung hatten wir 2 Stunden Freizeit, bis wir dann an der Jugendherberge von einem Stadtführer abgeholt wurden. Dieser zeigte uns einen Großteil der Sehenswürdigkeiten und erzählte uns währenddessen von der Geschichte Brüssels. Unser Weg führte uns vorbei an der Säule des namenlosen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg, dem Wiener Viertel, indem sich das belgische Parlament und das Schloss des Königs befand, der Kapelle der Armbrustschützen bis hin zum Justizpalast.

Von da aus sind wir mit einem Fahrstuhl runter zum Künstlerviertel gefahren und zum großen Platz gegangen, oder wie die Belgier sagen: "Dem schönsten Marktplatz der Welt" Die Führung war auf jeden Fall interessant, jedoch wenn man bedenkt, dass wir nur eine Stunde bezahlt hatten und der Führer uns gute 3 Stunden durch die bitterliche Kälte zog, hatten wir uns dann doch irgendwann gefragt, ob er zuhause von seiner Frau geschlagen wird. Anschließend hatten wir dann alle Freizeit.

Der Tag der Abreise:

Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück, worauf das Packen der Koffer folgte. Trotzdem fanden wir noch die Zeit das Atomium zu besichtigen. Für den Weg dorthin haben wir uns für die Tram (Straßenbahn) entschlossen. Als wir den Eintritt bezahlt hatten, bekam jeder ein sogenanntes "Touristenhandy". An jedem Plakat oder Sehenswürdigkeit im Atomium stand eine Nummer, welche man in das "Touristenhandy" eingeben konnte, um den dazugehörigen Text zu hören. Also das Gebilde des Atomiums an sich ist auf jeden Fall beeindruckend, aber ansonsten ist es eher nur eine Touristenfalle.

Jetzt hatten wir noch drei Stunden Freizeit über Mittag, bis wir uns dann auf die Heimreise vorbereitet haben. Diese war ein bisschen stressiger als die Anreise, da wir oft umsteigen mussten. Als wir jedoch zuhause angekommen sind, war auch das vergessen.

Wir hatten alle viel Spaß in Brüssel und die Fahrt hat sich allemal gelohnt!

 

Weitere Bilder:

Zwischenstopp in Köln

Zugfahrt

Vor den Fahnen im Europäischem Parlament

Stadtführung

Gruppenfoto

Auf dem schönsten Marktplatz der Welt

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