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VELUX Dachfenster

Fortbildung für Zimmerer der Mittel- und Oberstufe
05.02.2013 in der EPS

 

Herr Frederik Scheidweiler, VELUX Deutschland GmbH

 

Die Firma Velux ist bereits seit Jahren immer wieder Gast in der Emil-Possehl-Schule. Velux hat erkannt, dass ihre Fenster nur dann ihre Qualität zeigen können, wenn Fachleute in der Lage sind, die Dachflächenfenster fachgerecht einzubauen.

 

 

Die sogenannten "neuen Anforderungen" an die Gebäudehülle führen immer wieder dazu, dass Hersteller und Fachkräfte sich mit dem Einsparen von Energieverlusten beschäftigen müssen. Die Möglichkeiten der Materialherstellung sind dabei an den Grenzen des Machbaren. Vielmehr kommt es heute darauf an, dass der Fachmann in der Lage ist alle Details fachgerecht auszuführen. Aber auch die Kundenberatung und das Wissen über die Möglichkeiten sind für einen werdenden Zimmerergesellen wichtig.

 

 

Herr Scheidweiler von der Firma Velux ist nach der Vorstellung der Firmengeschichte auf die Details eingegangen. Dabei hat er die Auszubildenden in ein Fachgespräch verwickelt und hat die jeweiligen Anschlusspunkte mit den Schülern erarbeitet. Hierbei wurden z.B. folgende Fragen erörtert: Für welche Nutzung ist das Fenster vorgesehen? Welche Funktionen hat das Fenster zu erfüllen? Wie ist es mit dem Wärmeschutz im Winter und im Sommer? Ferner ist die gesamte Ausführungs- und Gestaltungspalette vorgestellt worden. Hierbei hat es den einen oder anderen Aha-Effekt gegeben. Dachflächenfenster, die sich selbst reinigen oder einen Anti-Taueffekt haben und einen freien Blick zu jeder Wetterlage zulassen.

 

 

Im zweiten Teil ging es dann um die praktische Umsetzung. Hierzu wurde von unserem Fachlehrer Ingwer Micheel ein 1:1-Modell in der Bauhalle aufgebaut. Herr Scheidweiler erläuterte den fachgerechten Einbau und verwies mit seiner enormen Praxiserfahrung auf die vielen möglichen Fehler, die gemacht werden können und wie sie am besten zu vermeiden sind.

 

 

Dabei wurden die Auszubildenden von ihm angeleitet, ein Dachflächenfenster einzubauen, die winddichte Unterdeckbahn anzuschließen und in allen Detailpunkten die nötige Sorgfalt zu beachten. Beeindruckend waren hier vor allem die vielen kleinen Handgriffe und Tricks, die von dem Praktiker gezeigt wurden. Die Auszubildenden waren beeindruckt und bestätigten die Vermutung, dass auf der Baustelle immer noch viele Fehler beim Einbau eines Dachflächenfensters gemacht werden können, wenn man nicht richtig Bescheid weiß.

 

 

Am Ende gab es für alle Teilnehmer ein Zertifikat für die besucht Fortbildung.


Text: Markus Schoo
Fotos: Filmteam 2 der BDB12

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