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Gefühlte 2014 km in 2,5 Tagen …

Fortbildungsfahrt der Abteilung Farbe/Raum und Holztechnik nach Dresden und Dessau

 

Vom 12.5. bis zum 14.5.2011 unternahm die Abteilung eine Fortbildungsfahrt nach Sachsen und Sachsen Anhalt. Start war am 12.5. um 14 Uhr ab Bahnhof Lübeck. Ab Hamburg fuhren wir im ICE nach Berlin. Von dort ging es weiter nach Dresden. Nach dem Bezug der Unterkunft im Jugendgästehaus Dresden machte sich die Gruppe auf den Weg ins Restaurant Yednize. Dieses Gebäude fällt im Dresdener Stadtbild auf, da es im orientalischen Stil Anfang des vorigen Jahrhunderts erbaut wurde. In dem Turmrestaurant lag uns die Stadt zu Füßen, so dass wir das Stadtbild in der Abenddämmerung zur "blauen" Stunde genießen durften.

 

Am Freitagvormittag fuhren wir in die Gartenstadt Hellerau und erhielten dort eine Betriebsbesichtigung durch die Deutschen Werkstätten Hellerau (DWH). Begrüßt wurden wir zunächst von Frau Schläfer, die uns in einem historischen Abriss die Entstehung und jeweilige Betriebsphilosophie der Werkstätten zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute erläuterte. Im Anschluss daran genossen wir eine fachkundige Führung vom Betriebsleiter der DWH, Herrn Steeger, durch die modernen Werkstatträume. Jegliche Fragen der Kolleginnen und Kollegen wurden umfangreich und sehr freundlich beantwortet.

 

Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn zum Dresdener Hauptbahnhof, um von dort in die Sächsische Schweiz zu gelangen. Die Ortschaft Schmilka, gelegen direkt an der tschechischen Grenze, war der Ausgangspunkt einer Wander- und Klettertour durch die Schrammsteinlandschaft. Dies waren die faszinierendsten Kilometer unserer Fortbildungsreise - 14 km. Die Wanderung gestaltete sich sehr abwechslungsreich, bezüglich der Landschaft, der Ausblicke und ebenso der wechselnden Gesprächspartner und -themen. Gute Möglichkeiten sich auszutauschen. Das Wetter spielte ebenso mit, so dass wir bei klarer Sicht und Sonne von den Schrammsteinaussichtspunkten wunderbare Ausblicke auf die Elbschleife vor Schmilka oder in die weiten Wälder hatten.

 

Der Abstieg von der Schrammsteinaussicht erfolgte auf einem breiten Wanderweg in einer großen Schleife um den Hohen Torstein herum. In Postelwitz an der Elbe nahmen wir die Personenfähre zum gegenüberliegenden Ufer in Krippen. Mit der Bahn fuhren wir anschließend zurück nach Dresden, um in der Altstadt gemeinsam das Abendessen einzunehmen und den eindrucksvollen Tag ausklingen zu lassen.
Am Samstag machten wir uns frühmorgens nach dem Frühstück mit der Bahn auf den Weg nach Dessau, ein interessanter Ort für die Gestaltungsherzen unter uns.

 

Die Besichtigung des Bauhauses und der Meisterhäuser von berühmten Künstlern wie Strawinski, Klee und Feininger erfolgte unter kompetenter Führung einer Bauhausexpertin und bildete den Abschluss dieser dreitägigen Fortbildungsfahrt der Abteilung Farbe/Raum und Holztechnik.

Die Bahn brachte uns über Berlin und Büchen mit einstündiger Verspätung nach Lübeck gut gelaunt und wohlbehalten zurück - nach ca. 1400 km in 2,5 Tagen.


Anja Döring, Hans Janßen

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