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Kooperation der Emil-Possehl-Schule
mit der Handwerkskammer Lübeck

 

Der Rückgang der Auszubildendenzahlen in den Berufen des metallverarbeitenden Handwerkes hat bei allen an der Ausbildung beteiligten Partnern Spuren hinterlassen.

So waren schon seit geraumer Zeit die Metallwerkstätten für die überbetriebliche Ausbildung der Handwerkskammer auf dem Priwall nicht mehr ausreichend ausgelastet. Hinzu kam, dass ein großer Investitionsbedarf in moderne CNC-Maschinen vor dem Hintergrund sinkender Teilnehmerzahlen nicht zu vertreten war. Ein vergleichbares Bild ergab die Betrachtung der Situation an der Emil-Possehl-Schule. Auch hier wurde bei nicht mehr vollständiger Auslastung ein großer Investitionsbedarf gesehen.

Diese Tatsache führte dazu, dass Schule und Kammer im Jahre 2005 eine Kooperation beschlossen und bis zum Sommer 2006 mit der Gründung eines "Zerspanungszentrums der Emil-Possehl-Schule und der Handwerkskammer Lübeck" in den Räumlichkeiten der Schule umsetzten.

In gemeinsamer Arbeit wurden die benötigten Ausstattungsdetails festgelegt und aus den Werkstätten der Kooperationspartner zusammengestellt. Die benötigten Investitionen in neue Maschinen wurden unter den Partnern geteilt und aus den jeweiligen Investitionshaushalten beschafft. In großem Umfang wurde die Schule dabei durch die Possehl-Stiftung unterstützt.

Seither verfügen wir gemeinsam über vier Fräsmaschinen nach modernsten Anforderungen mit aktuellster grafischer Bedienoberfläche.

 

 

Seit dem August 2006 findet nun im ersten Schulhalbjahr neben dem Schulunterricht auch die überbetriebliche Ausbildung der Handwerkskammer Lübeck für den Bereich der CNC-Technik in den Werkstätten der Emil-Possehl-Schule statt.

 

 
Werkstatt W20:
Programmierraum
 
 
Werkstatt W23:
Deckel CNC-Fräsmaschinen
 

Im Jahr 2011 wurde auch die CNC-Drehtechnik grundlegend erneuert. Unter größten Belastungen des Haushaltes der Schule, durch Einnahmen aus dem Verkauf der alten Maschinen und einer erneuten großzügigen Förderung durch die Possehl-Stiftung gelang es, zwei CNC-Drehmaschinen neuester Bauart anzuschaffen, von denen eine mit angetriebenen Werkzeugen ausgestattet wurde.

Die Handwerkskammer Lübeck beschaffte eine notwendige Software, die es möglich macht, nunmehr auch CAD-CAM Anbindungen in der Schule zu unterrichten, bzw. in der überbetrieblichen Ausbildung zu unterweisen.

 

 

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