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EMIL-POSSEHL-SCHULE und SEW-EURODRIVE unterzeichnen Kooperationsvertrag

 

Hannover Messe 2012: Am 25.04.2012 hat die Emil-Possehl-Schule einen Kooperationsvertrag mit SEW-Eurodrive unterzeichnet. Im Rahmen dieses Vertrages werden Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte durchgeführt, um die Schülerinnen und Schüler für den Einsatz modernster Antriebstechnik auszubilden.

 

 

Bereits seit zwei Jahren besteht der Kontakt zu dem Bruchsaler Spezialisten für Antriebstechnik. Die Produkte des Unternehmens bewegen Förderbänder, Getränkeabfüllanlagen, Dächer von Sportstadien, Kieswerke und das Gepäck in Flughäfen. Insgesamt sind weltweit über 14.000 Mitarbeiter damit beschäftigt, Aufgaben der modernen Antriebstechnik zu lösen und Prozesse zu optimieren.

Nach dem Grundsatz "Stillstand gibt es nicht!" hat die Emil-Possehl-Schule mit dem Unternehmen jetzt einen Kooperationsvertrag geschlossen, im Rahmen dessen Dozenten der SEW-EURODRIVE praxisnahe Seminare durchführen und Lehrkräfte der Mechatronik, der Elektrotechnik und der Metalltechnik für den Einsatz moderner energieeffizienter Antriebstechnik qualifizieren. Ziel dieser Maßnahme ist es unter anderem, neue didaktisch-methodische Konzepte zu entwickeln, um den Auszubildenden zukunftsorientiertes Antriebs-Know-how im Unterricht vermitteln zu können. Darüber hinaus soll durch die Kooperation das Interesse der Auszubildenden für Spitzentechnologie gefördert werden, so dass eine Weiterentwicklung und -qualifikation in technischen Disziplinen angeregt wird. Für SEW-EURODRIVE stellt dieses Engagement für die Zukunft potenzieller junger Fachkräfte nicht zuletzt auch eine Investition in die Sicherung des Industriestandortes Deutschland dar.

Die Vertragsunterzeichnung fand am 25.04.2012 auf dem Messestand von SEW-EURODRIVE in Hannover statt. Die Unterzeichner waren Hans Sondermann, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb von SEW-EURODRIVE, Arno Broux, Landesseminar Berufliche Bildung am IQSH und die Schulleiter der Emil-Possehl-Schule Lübeck und der Walter-Lehmkuhl-Schule Neumünster, Dietmar Fröhlich und Udo Runow. Für das Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein unterzeichnete Ulrich Krause.

 

 

 

Hintergrund

Die Emil-Possehl-Schule Lübeck möchte im kommenden Jahr gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern einen Beitrag zu einer zukunftsgerichteten Energiepolitik leisten.

Im Rahmen eines "Think globally, act locally" - Konzeptes sollen die Schülerinnen und Schüler aus den Ausbildungsbereichen der Elektrotechnik und der Mechatronik mit der Einführung des Themas "Einsatz energieeffizienter Servoantriebstechnik im industriellen Umfeld" energiesparende Antriebslösungen kennen lernen, um diese in der Zukunft auch und nicht zuletzt in ihren Lübecker Industrieunternehmen realisieren zu können.

Der Bedarf und das Potenzial einer - auch unterrichtlichen - Schwerpunktsetzung in diesem Bereich sind enorm: Laut einer ZVEI-Studie werden derzeit mehr als zwei Drittel des bundesweiten industriellen Energiebedarfs durch elektrische Antriebe verursacht. Durch die Modernisierung der Antriebstechnik könnte allein in diesem Bereich bis zu 50 % der benötigten Energie eingespart werden.

Um im industriellen Umfeld der Hansestadt Lübeck Energiesparpotenziale erkennen und entsprechend nutzen zu können, bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte. Der Berufsschulunterricht kann hier einen besonderen Beitrag leisten, indem die Schülerinnen und Schüler diese Hochtechnologie nicht alleine durch die Vermittlung theoretischer Inhalte, sondern darüber hinaus auch durch die intensive Arbeit an realen Trainingsmodellen kennen lernen.

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