Europaschule

Die Emil-Possehl-Schule ist Europaschule

Seit dem 23. September 2009 trägt die Emil-Possehl-Schule als Auszeichnung für ihre vielfältigen europäischen Aktivitäten den Titel „Europaschule“. Seit mehr als 25 Jahren pflegen wir intensiv europäische Partnerschaften.

Europaschulen vermitteln Bildung und Erziehung im europäischen Zusammenhang als wertbezogenes, ganzheitliches und durchgehendes Unterrichtsprinzip. Die historisch gewachsene Bedeutung der Hansestadt Lübeck als Knotenpunkt zwischen den wachsenden Märkten Skandinaviens und des Baltikums einerseits und den zentral-europäischen Märkten andererseits bietet für die berufliche Zukunft junger Menschen besondere Herausforderungen und Chancen in einem internationalen Umfeld.

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Das weitgefächerte technische Spektrum der Emil-Possehl-Schule verlangt vor diesem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen der Arbeitswelt die Anpassung an eine stärkere Internationalisierung der Ausbildung.

Die Emil-Possehl-Schule Lübeck

  • vermittelt Austausche in das europäische Ausland
  • nimmt an Programmen/Projekten der Europäischen Union teil
  • führt Schüler- und Lehreraustausche mit Schulen im europäischen Ausland im Rahmen besonderer Schulprojekte durch
  • arbeitet mit Schulen im europäischen Ausland zusammen

Die Emil-Possehl-Schule unterstützt Sie bei der Suche nach Förderprogrammen und bei der Beantragung von Fördergeldern.

Denken Sie an Ihren möglichen zukünftigen Arbeitsplatz! Werden Sie „fit“ für Europa! Wir helfen Ihnen dabei gerne.

Anfragen bitte an folgende Emailadresse: europa@epshl.de

Unsere Partner in Europa

Belgien

Ab Herbst 2025 finden gemeinsame Projekte der Emil-Possehl-Schule mit der VTI, einer Schule in Ypern (Belgien) statt. Diese Projektpartnerschaft beginnt im Beruflichem Gymnasium in den Fächern Gemeinschaftskunde und Wirtschaftslehre. Weitere Projekte mit der VTI und anderen Abteilungen, wie z. B. der Bau-, Metall- oder Elektroabteilung sind denkbar und wünschenswert.

Die angedachten Austausche werden durch Erasmus+ und die EU finanziell unterstützt.

Einblicke in unsere gemeinsamen Projekte können in den verlinkten Berichten erworben werden.

Dänemark

Partnerschaft mit EUC Sjælland

Mit der EUC Sjælland in Næstved, Dänemark, pflegt unsere Schule eine für alle gewinnbringende Partnerschaft. Diese enge Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Beziehungen zu vertiefen und den Austausch unserer dualen Klassen in Bereichen wie Bautechnik, Fahrzeugtechnik und Metalltechnik etc. zu fördern.

Neben Schüler- und Kollegenaustauschen sind zukünftig auch Jobshadowings denkbar. Erwähnenswert ist ein erfolgtes handwerkliches Projekt, bei dem deutsche und dänische Bauhandwerksklassen nach den Arbeiten des Künstlers Morten Bech Jensen die Skulptur Bassin im Frühjahr 2024 errichteten. Das Projekt kann im Hafen von Næstved besucht werden.

Solche, sowie andere Austauschprojekte vermitteln sowohl Lernenden als auch Lehrenden wertvolle interkulturelle Kompetenzen und bieten berufliche Erfahrungen. Wir sind optimistisch, dass diese Partnerschaft weiterwachsen wird, und freuen uns auf zukünftige Projekte, die die Beltregion und die Städtepartnerschaft zwischen Lübeck und Næstved stärken.

Partnerschaft mit NEXT Kopenhagen

Next Uddanelse Copenhagen ist mit seinen ca. 7100 Auszubildenden die größte Berufsschule mit Gymnasium in Dänemark.

Die Berufsschule bietet die technischen Fachrichtungen Bau, Technologie, Industrie, Transport, Handel, Büro, Gesundheit und Pädagogik an und hat insgesamt 44 Ausbildungsberufe im Programm. Das Gymnasium verfügt über sechs Ausbildungsrichtungen. NEXT hat 14 Abteilungen mit Standorten in Kopenhagen. Insgesamt hat die Schule ca. 600 Lehrkräfte angestellt. In der Abteilung der Bau- und Möbeltischler, Orgelbauer und Möbelpolsterer sind insgesamt 15 Lehrkräfte unterrichtlich tätig und bilden ca. 90 Gesellen im Jahr aus. Zuletzt kooperierte die Next erfolgreich mit der Emil-Possehl-Schule im ERASMUS+ Projekt „Digital Joiner 4.0“.

Finnland

Das Tampere Vocational College Tredu ist mit 14 Standorten, rund 1100 Mitarbeitenden und etwa 18.000 Lernenden jährlich die zweitgrößte Berufsschule Finnlands. Es bietet flexible Bildungswege in nahezu allen Berufsfeldern – von Grundqualifikationen bis hin zu Fachqualifikationen – und ermöglicht den Übergang an Hochschulen sowie spezielle Angebote für Einwanderer. Tredu integriert moderne Technologien wie CNC, Laserschneider und Robotik in die Ausbildung und teilt sein Know-how im Bereich Holzbearbeitung als einer der führenden Ausbildungsentwickler Finnlands. Tredu ist seit Jahren ein aktiver und akkreditierter Erasmus+-Partner, beteiligt sich an internationalen Projekten und erhielt für frühere Kooperationen – u.a. mit der Emil-Possehl-Schule – Best-Practice-Auszeichnungen. Mit seinen strategischen Schwerpunkten technologische Innovation, unternehmerische Zukunft und nachhaltige Entwicklung bringt Tredu wertvolle Impulse in das Erasmus+ Projekt „Digital Joiner 4.0“ ein.

Frankreich

Partnerschaft mit dem Lycée Blaise Pascal

Das Lycée Blaise Pascal hat seinen Sitz in Colmar, einer Stadt im Zentrum des Elsass. Es ist eine Bildungseinrichtung, die sich aus verschiedenen Bildungsschwerpunkten zusammensetzt: die akademische Bildung, die technische Bildung und die Berufsbildung. Jeder Schwerpunkt setzt sich aus unterschiedlichen Schülern oder Auszubildenden zusammen mit verschiedenen Bildungshintergründen. Die Schule besuchen ungefähr 1500 Studenten und beschäftigt 180 Lehrkräfte. In der Berufsausbildung hat die Schule unterschiedliche Bildungsgänge wie Tischlerei, Engineering, Kochen, Heizungstechnik. In ihrer dreijährigen Berufsausbildung müssen die Auszubildenden Tischler bis zum Abschluss mindestens 22 Wochen Praktika durchgeführt haben.

Im ERASMUS+ Projekt „Digital Joiner 4.0“ kooperiert die Emil-Possehl-Schule erfolgreich mit den Kolleginnen und Kollegen des Lyceé Blaise Pascal.

 

 

Partnerschaft mit dem Lycée La Morandière

Das Lycée Julliot de la Morandière in Granville, Frankreich, ist eine staatliche Gesamtschule im Département Manche, Normandie, mit knapp 1100 Schülerinnen und Schülern. Sie bietet allgemeinbildende, technische und berufliche Ausbildungen in der Berufsfachschule (Kfz-Technik, Schiffbau, Cybersicherheit, Elektrotechnik) sowie das BTS (Berufsausbildungszertifikate) an.

Seit 2026 werden im Bereich IT und Elektrotechnik sowohl im dualen System als auch in der Berufsfachschule neue Projekte und Austausche in den Fokus genommen.

Island

Seit Mitte 2023 kann die Emil-Possehl-Schule auch Island in der Europa-Familie begrüßen. Ausgehend von einem Deutschprojekt des Beruflichen Gymnasiums mit der Menntaskólinn í Reykjavík, einem renommierten allgemeinbildenden Gymnasium, konnten die Beziehungen gefestigt und sogar auf eine weitere Schule, die Tækniskólinn i Reykjavik, eine Berufsschule, die der EPS sowohl inhaltlich als auch zahlenmäßig sehr ähnelt, ausgeweitet werden.

Momentan bestehende Austausche werden durch Erasmus+ und die EU finanziell unterstützt. Weitere Kooperationen mit anderen Abteilungen befinden sich aktuell im Aufbau.

Einblicke in die Welt aus Eis und Feuer können in den verlinkten Berichten erworben werden.

Montenegro

Partnerschule in Podgorica, Montenegro

Unsere Schule pflegt seit dem 28. September 2010 eine Partnerschaft mit der Engineer Marko Radević Secondary School of Civil Engineering and Geodesy in Podgorica, Montenegro. Diese Kooperation fokussiert sich insbesondere auf den Austausch zwischen den Bauklassen beider Schulen, wie z.B. der Maurer- und Zimmererklassen. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, praktische Erfahrungen in einem internationalen Kontext zu sammeln.

In den vergangenen Jahren gab es wechselseitig Klassenbesuche. Diese Begegnungen haben nicht nur den fachlichen Austausch gefördert, sondern auch Freundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften entstehen lassen. Leider war ab 2020 der Austausch durch die Pandemie unterbrochen.

Um die Zusammenarbeit wiederzubeleben, besuchten einige Kollegen der Bauabteilung im Mai 2024 unsere Partnerschule, um auch die Entwicklung neuer Ideen für gemeinsame Projekte zu forcieren. Hoffentlich bald werden wir wieder Lehrkräfte und Lernende aus Montenegro in Lübeck begrüßen dürfen, um zusammen an handwerklichen Projekten zu arbeiten.

Tschechien

Die Střední škola Kateřinky in Liberec bildet seit Mitte des 20. Jahrhunderts Schüler in handwerklichen Berufen sowie im sicherheitsrechtlichen Bereich aus und verfügt über moderne Ausstattung wie CNC-Technik, 3D-Druck und virtuelle Realität. Etwa 700 Schülerinnen und Schüler lernen auf dem Campus, der drei eng miteinander vernetzte weiterführende Schulen umfasst. Die Schule arbeitet intensiv mit regionalen Partnern wie Armee, Polizei und Feuerwehr zusammen und bildet dadurch sehr gefragte Absolventinnen und Absolventen aus. Seit über zehn Jahren ist sie im Erasmus+ Programm aktiv, besitzt eine KA1-Akkreditierung und realisiert regelmäßig Auslandspraktika sowie internationale Projekte – auch außerhalb Europas. Ein eigenes Team organisiert die internationalen Aktivitäten, bei denen sowohl Studierende als auch Lehrkräfte eingebunden werden. Dank ihrer technischen Ausstattung, ihrer starken internationalen Erfahrung und der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Studienrichtungen ist die Schule bestens auf die Teilnahme an weiteren internationalen Projekten vorbereitet. Zuletzt kooperierte die Střední škola Kateřinky erfolgreich mit der Emil-Possehl-Schule im ERASMUS+ Projekt „Digital Joiner 4.0“.

Individuelle Auslandsaufenthalte

Praktika

Bist du Azubi im handwerklich-technischen Bereich? Hast du Interesse an einem finanziell geförderten Praktikum im Ausland? Hat dein Betrieb eine Auslandsvertretung oder einen Zulieferbetrieb in der Europäischen Union und du kannst dir vorstellen, dort Auslands- und Arbeitserfahrungen zu sammeln?
Dann sprich doch einfach die Europakoordinierenden an oder schicke eine Anfrage an europa@epshl.de.

Fördermöglichkeiten

Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V.

Work & Travel Kanada mit der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft e.V.

Du bist 18 - 35 Jahre alt, hast Lust auf Abenteuer, Auslandserfahrung und Englisch (oder Französisch in Québec) live zu erleben? Dann ist das Work & Travel Programm der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft e.V. (DKG) wie geschaffen für dich! Seit 1965 bietet der gemeinnützige Verein jungen Menschen die Möglichkeit, mit dem Working Holiday Visum in Kanada zu arbeiten, zu reisen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Was erwartet dich:

  • Vermittlung eines Jobs vor der Abreise (z. B. in Gastronomie, Kundenservice, Farmarbeit)
  • volle Unterstützung bei Visum, Flug und Vorbereitung
  • ein Vorbereitungsseminar in Deutschland
  • spannende neue Erfahrungen, neue Freundschaften und vor allem jede Menge Kanada

Mach deinen Traum wahr, Sprache, Natur und Freiheit warten – mit sicherer Betreuung durch die DKG als spezialisierte gemeinnützige Organisation für Kanada-Work & Travel in Deutschland.

Mehr erfahren https://www.dkg-online.de/programme/work-travel/

Erasmus+

Als Mitglied des Konsortiums hanseVET hat die Emil-Possehl-Schule die Möglichkeit, Fördergelder durch die Europäische Union und Erasmus+ zu erhalten, um Mobilitäten, Job Shadowings und Schülerpraktika finanziell unterstützen zu können.

Bei Fragen zu Fördersätzen, Antragsstellungen oder Förderbedingungen stehen die Europakoordinierenden gern zur Verfügung: europa@epshl.de.

Handwerkskammer Lübeck

Bist du Azubi im Handwerk und möchtest gern Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland sammeln?

Neben den Europakoordinierenden der Emil-Possehl-Schule unterstützen dich dabei auch die Mitarbeitenden der Handwerkskammer Lübeck.

Diese Gruppenfahrten für Azubis stehen euch zur Wahl:

Dänemark, Spanien (Valencia) oder Finnland

www.hwk-luebeck.de/ausbildung/fuer-auszubildende/auslandspraktikum

 

 

Kontakt:

Handwerkskammer Lübeck, Breite Str. 10/12, 23554 Lübeck.

Telefon: 0451-15060

E-Mail: info@hwk-luebeck.de

 

Interreg

Schleswig-Holstein und Süddänemark – zwei Regionen, eine Vision: Nachbarschaftsinitiativen fördern, Kulturen zusammenbringen, Menschen verbinden.

Durch Interreg Dänemark – Deutschland und die EU können verschiedene Projekte und Austausche finanziell gefördert werden.

Klingt interessant? Einfach mit den Europakoordinierenden Kontakt aufnehmen: europa@epshl.de. Wir helfen gern!

Joachim Herz Stiftung - Azubi Kolleg Lübeck

Azubi Kolleg Lübeck

Das Programm für Auszubildende – Der Boost für deine Skills

Selbstbewusster auftreten, stressige Phasen besser meistern oder KI im Beruf nutzen – das Azubi Kolleg Lübeck unterstützt Auszubildende dabei, ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen gezielt zu stärken.

Das Angebot richtet sich an 25 motivierte Auszubildende aus Lübeck pro Jahr und ist kostenfrei. Neben spannenden Seminaren zu Themen wie Präsentation, Kommunikation oder Problemlösung, gehören monatliche Netzwerktreffen mit Freizeit- und Kulturprogramm zum festen Bestandteil. So wächst nicht nur das Wissen – auch das persönliche Netzwerk wird erweitert.

Betriebe und Berufsschulen können ihre Auszubildenden unterstützen, indem sie ihnen die Teilnahme durch Freistellung ermöglichen.

Für wen ist das Azubi Kolleg gedacht?

Das Programm richtet sich an Auszubildende, die:

  • sich persönlich weiterentwickeln möchten,
  • in Lübeck wohnen oder dort ihre Ausbildung absolvieren,
  • deren Ausbildungsbetrieb oder Schule der Teilnahme zustimmt,
  • sich in einem dualen, vollzeitschulischen oder pflegerischen Ausbildungsverhältnis befinden.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt online über die Website der Joachim Herz Stiftung:
👉https://www.joachim-herz-stiftung.de/lernen/azubi-kolleg

Ansprechpartnerin

Jennifer Lim & Taina Hencke
Clustermanagerin Berufliche Bildung und Digitale Transformation
📍 Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
📞 +49 40 533 295 - 646
📧 akl@joachim-herz-stiftung.de

Weitere Infos & Eindrücke

Website: https://www.joachim-herz-stiftung.de/lernen/azubi-kolleg
Facebook: facebook.com/joachimherzstiftung
Instagram: instagram.com/joachimherzstiftung
LinkedIn: linkedin.com/company/joachim-herz-stiftung

Joachim Herz Stiftung - Azubis USA (College-Besuche)

Azubis USA: College-Besuche in den USA

Mit dem Projekt „Azubis USA“ können Auszubildende aus Deutschland für sechs Wochen ein College in den USA besuchen. So erfahren sie mehr über die dortige Ausbildung, Arbeitswelt und Kultur. Die Aufenthalte finden jeweils im Frühling eines Jahres statt.

Das Stipendium beinhaltet u. a.:

  • Organisation eines Kursprogramms an einem College, bestehend aus individuell zur Ausbildung passenden Fachkursen, Englischkursen, Betriebsbesichtigungen und Fachvorträgen,
  • Vor- und Nachbereitungsseminare,
  • Hin- und Rückflug in die USA sowie
  • Kosten und Organisation der Unterkunft.

Bewerben können sich Auszubildende zwischen 18 und 27 Jahren, die ihre Ausbildung in Bayern, Berlin, der Metropolregion Hamburg, Schleswig-Holstein oder Sachsen machen und dort eine Berufsschule besuchen.

Bewerbung

Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Mai bis zum 30. Juni.

Sie erfolgt online über die Website der Joachim Herz Stiftung:
👉 https://www.joachim-herz-stiftung.de/lernen/azubis-usa

Ansprechpartnerinnen

Tanja  Koop & Cornélie Lefèvre
Clustermanagerin Berufliche Bildung und Digitale Transformation
📍 Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
📞 +49 40 533 295 – 648 / +49 40 533 295 – 79
📧 azusa@joachim-herz-stiftung.de

Weitere Infos & Eindrücke

Website: https://www.joachim-herz-stiftung.de/lernen/azubis-usa
Facebook: facebook.com/joachimherzstiftung
Instagram: instagram.com/joachimherzstiftung
LinkedIn: linkedin.com/company/joachim-herz-stiftung

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

Ansprechpartner Europaschule

Ann-Christin Ziegler
Stellvertretende Abteilungsleitung BG/ Europakoordination
Denny Walther
Europakoordination
Jörn Fischer
Europakoordination

Europaschule

#LassReden - EU Cube an der FLS und EPS

Mit #LassReden startet die Europäische Kommission eine neue Initiative, die jungen Menschen in Deutschland eine Bühne gibt – für Kritik, Zweifel, Ideen und Hoffnung. Am 23.03. und 24.03.2026 steht daher ein eigens entwickelter Cube auf unserem Schulgelände. Organisiert wurde dieser vom Europateam der FLS. Teilnehmen dürfen alle!
 
Der #LassReden Cube soll einen Raum schaffen, in dem jeder seine Meinung loswerden kann. In dem mobilen Podcast- und Video-Studio kann man eine persönliche Botschaft an die EU aufnehmen. Die Beiträge werden gesammelt und ausgewertet. Dabei wird betrachtet: Welche Themen bewegen, wo gibt es unterschiedliche Meinungen, was wird bisher zu wenig gehört? Und was bedeutet das für unsere Politik? In der 2. Phase der Kampagne werden die wichtigsten Themen aufgegriffen und in verschiedenen Formaten beantwortet.
 
 
 
Also kommt vorbei und #LassReden!

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Europaschule

Bienvenue chez nous!

Bienvenue chez nous!

In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 besuchte uns unsere französische Erasmus+ Partnerschule Lycée la Morandière aus Granville in Frankreich.

Die Abteilung E-Technik der EPS hatte bereits vor sechs Jahren mit der damaligen Berufsfachschule 3 (BDE18) ein erfolgreiches Partnerprojekt mit der Klasse STDI2 des Lycée durchgeführt. Im Zentrum des Austauschs stand ein gemeinsames technisches Projekt im Bereich der Photovoltaik. Beide Seiten konnten jeweils eine Woche bei der Partnerschule vor Ort verbringen.

An diese tolle Zusammenarbeit wollen wir anknüpfen. Im Zentrum steht nun mittelfristig die Planung eines Austauschs unter Auszubildenden im Bereich IT und Elektrotechnik/Industrie.

Daher diente die Besuchswoche des Kennenlernens unseres dualen Systems. Im Laufe der Woche haben wir verschiedene Firmen und Betriebe besichtigt, die das Spektrum unseres dualen Systems abbilden.

Nächster Schritt ist eine Besuchswoche der französischen SchülerInnen bei uns gegen Ende des Jahres, in der ein erstes Kennenlernen unserer Schule und einiger Betriebe stattfinden soll.

Wir freuen uns sehr auf die nächsten Schritte und vor allem darauf, den Schülerinnen und Schülern mit diesen Projekten Türen in das europäische Ausland öffnen zu können.

 

Fotos und Text: Nina Struck-Zamblé

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Ein besonderer Besuch: Israelische Delegation an der Emil-Possehl-Schule

Ein besonderer Besuch: Israelische Delegation an der Emil-Possehl-Schule

Die Emil-Possehl-Schule in Lübeck durfte kürzlich einen ganz besonderen Besuch empfangen: Eine Delegation von Lehrkräften von einer „Highschool“ aus der Region Emek Hefer, Israel, gab sich die Ehre. Die Gruppe, bestehend aus neun Damen und einem Herrn, war auf Einladung der damaligen schleswig-holsteinischen Bildungsministerin – heute Bundesbildungsministerin – Karin Prien nach Deutschland gekommen. Begleitet wurden die Gäste von Melanie Krüger, Fachteamleiterin für Religion am IQSH Kiel, die die Delegation zunächst durch Berlin führte, dann nach Lübeck begleitete und schließlich mit ihnen nach Kiel weiterreiste.

Höhepunkt des Aufenthalts: Die Emil-Possehl-Schule im winterlichen Glanz

Der Besuch an unserer Schule bildete zweifellos das Highlight der Reise. Schulleiter Ludger Hegge eröffnete den Austausch mit einer Einführung in die besondere Schulform und das Duale System, das in Deutschland eine zentrale Rolle spielt. Die Gäste erhielten so einen direkten Einblick in die praxisnahe Ausbildung, die unsere Schule auszeichnet. Draußen lag Schnee über Lübeck – eine Kulisse, die dem Austausch eine fast festliche Stimmung verlieh.

Europaschule mit internationalem Herz

Im Anschluss stellte Denny Walther die Arbeit der Emil-Possehl-Schule als Europaschule vor. Besonders attraktiv war für die Delegation, wie durch internationale Mobilitäten nicht nur europäische, sondern auch globale Werte vermittelt werden. Das weckte sichtlich Neugier – ein nächster Besuch in Lübeck schien den Gästen bereits durch den Kopf zu gehen.

Zukunftsschule als Best-Practice

Juliane Junge, Kreisfachberaterin für Zukunftsschulen in Lübeck, hatte die Delegation zu uns geführt und präsentierte das dreistufige System der Zukunftsschulen in Schleswig-Holstein. Sie hob hervor, dass die Emil-Possehl-Schule die höchste Kategorie 3 erreicht hat und damit als vorbildliches Beispiel gilt. Für die Delegation war dies ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie innovativ nachhaltige Bildung in Schleswig-Holstein gestaltet wird.

Bildung für nachhaltige Entwicklung – lebendig und sichtbar

Christian Braasch führte die Gäste durch die BNE-Errungenschaften unserer Schule. Er zeigte, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur curricular verankert, sondern auch durch konkrete Projekte wie die Fahrradreparaturstation oder die Teqballplatte lebendig wird. Die Delegation erhielt so einen umfassenden Eindruck davon, wie unsere Schule Verantwortung für die Zukunft übernimmt.

Ein Ausklang voller Austausch und winterlicher Wärme

Nach einem Rundgang über den Campus und durch das Hauptgebäude endete der Besuch bei Kaffee und Keksen. Die Gespräche waren lebendig, die Neugier groß – und draußen glitzerte der Schnee. In dieser besonderen Atmosphäre wurde deutlich: Dieser Austausch war nur ein Anfang.

Im Ergebnis war der Besuch der israelischen Delegation nicht nur eine Ehre für die Emil-Possehl-Schule, sondern auch ein inspirierender Moment des internationalen Dialogs. Er zeigte, wie Bildung Brücken baut – von Lübeck bis nach Israel, und das mitten in einer festlich-winterlichen Zeit.

Bericht und Bilder: Jörn Fischer

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