Die Emil-Possehl-Schule Lübeck
Kompetenz in Lernen und Lehren, Handwerk und Technik in Lübeck.
Entlassungsfeier FOS und BOS
Am 1. Juli 2026 wurden die Schülerinnen und Schüler der FOS und BOS feierlich entlassen.
Jobshadowing der ET-Abteilung (BFS III ET) vom 21. bis 26. Juni 2026 in Frankreich
Im Rahmen unseres gemeinsamen Erasmus-Projekts besuchten wir mit zwei Kollegen aus der Abteilung E-Technik unsere französische Partnerschule, das Lycée La Morandière in Granville. Dies war der Gegenbesuch zu dem Aufenthalt der Franzosen bei uns, der bereits im Januar 2026 stattfand.
Im Zentrum unseres Besuchs standen die folgenden Themen und Ziele:
- Wir lernten das französische Berufsschulsystem kennen. Dabei stand die Implementierung dualer Ausbildungsgänge im Fokus. Die Schaffung von dualen neben vollzeitschulischen Bildungsgängen ist relativ neu im französischen Bildungssystem und lehnt sich stark an das deutsche duale System an. Uns ist besonders bemerkenswert aufgefallen, dass das französische System es mit dieser Umgestaltung gut schafft, Schüler/-innen mit besonderen Problemlagen und schulischen Schwierigkeiten aufzufangen und zu schulischen Abschlüssen zu bringen. Damit ist die schulische Qualifikation von nahezu allen SuS erreicht. Die fachliche und praktische Qualifikation findet ihren Abschluss beim Berufseinstieg, als training-on-the-job intern im Betrieb.
- Uns wurden Besichtigungen regionaler Firmen in Handwerk und Industrie ermöglicht. Wir konnten so mögliche Betriebe für Kurzzeitpraktika unserer Schüler/-innen sondieren.
Der Hintergrund dieser Aktivität ist der folgende: Unser Erasmus-Projekt zielt auf mehrere Etappen. In einem ersten Schritt wollen wir mit einem gegenseitigen einwöchigen Besuch der Klassen eine erste Auslandserfahrung ermöglichen. Mittelfristig sind gegenseitige Besuche für Betriebspraktika angedacht.
- Auch der kulturelle Austausch war ein wichtiger Punkt unserer Reise. Wir wollen unseren Klassen, die voraussichtlich im Mai 2027 eine Woche in Granville verbringen können, neben den schulischen und beruflichen Aktivitäten auch Kultur und gemeinsame Freizeit mit den französischen Schüler*innen ermöglichen. Auch hierfür haben wir mögliche Aktivitäten sondiert und „ausprobiert“.
- Natürlich haben wir die gemeinsame Zeit auch für diverse Arbeitstreffen genutzt, um die Feinplanung unseres Projekts weiter voranzubringen. Die nächste Etappe des Projekts – der im Dezember 2026 bei uns anstehende Besuch der französischen Klasse – ist damit programmatisch fertig geplant.
Unsere französischen Kolleginnen und Kollegen haben uns eine fantastische, inspirierende und lehrreiche Woche ermöglicht, aus der wir mit viel Motivation und guten Ideen in die Planung und Realisierung des im nächsten Jahr anstehenden Schüleraustausches gehen!
Text und Bilder: Nina Struck-Zamblé, Dirk Papendieck
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VORHANG AUF! SPOT ON! BÜHNE FREI!
„Floristen-Triathlon“ an unserer Schule
Trotz großer Hitze fand der „Floristen-Triathlon“ an unserer Schule am 25. Juni 2026.
Sommerflirt und duftende Blumenkränze
Unsere Azubis der Ober- und Mittelstufe haben im kleinen Forum die praktische Abschlussprüfung, den Mitbring-Straußwettbewerb und das Kranz-Training ausgezeichnet gerockt!
Ganz souverän begann die Auszubildende ihre Abschlussprüfung im Umfang von vier Werkstücken (3 Arbeitsproben: Strauß, Raumschmuck, Pflanzschale plus das Werkstück zur komplexen Prüfung - in diesem Fall ein Trauerkranz) um 9.15 Uhr und beendete mit den letzten Handgriffen um 13.30 Uhr die Arbeit an ihren Prüfungswerkstücken.
Parallel kamen die Floristen der Mittelstufe um 8.30 Uhr, um ihren mitgebrachten Strauß (inklusive Skizze, Kalkulation und Erläuterungen) für den Wettbewerb abzuliefern und mit den Vorbereitungen für das Kranztraining zu beginnen.
Das Forum war an diesem Tag in ein Blumenmeer verwandelt, visuell und olfaktorisch konnten die Besucher darin eintauchen. Offiziell wurde die Ausstellung der blumigen Werkstücke um 15 Uhr eröffnet, aber der ein oder andere durfte auch schon vorher einen Blick werfen. Die regionale Branche hat sich auch in diesem Jahr zahlreich zu uns auf den Weg gemacht, um die Ausstellung und sicherlich auch den Austausch bei erfrischenden Getränken zu erleben. Dies hat uns als Veranstalter trotz der Wetter- und Temperaturankündigungen besonders gefreut. So konnte auch unsere bereits zu Beginn der Woche sich aufbauende Nervosität „zerstäubt“ werden.
Für das Gelingen dieses „Floristen-Triathlons“ möchte ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen der Agrar-Abteilung, dem Prüfungsausschuss, der IHK, der Fleurop und einzelnen Händlern des HH-Großmarktes herzlich bedanken!