Die Emil-Possehl-Schule Lübeck

Kompetenz in Lernen und Lehren, Handwerk und Technik in Lübeck.

Lehrerausbildung

Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule

Am 21.04.2026 fand ein weiterer Netzwerktag an der Emil-Possehl-Schule in Lübeck statt. Teilnehmende waren Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen. Im Mittelpunkt stand ein Unterrichtsbesuch im Bereich Bautechnik. Ergänzt wurde der Tag durch einen fachlichen Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik.

Den Auftakt bildete eine Unterrichtsstunde im Fach Bautechnik (Technologie) in der Klasse BauI25 A bei Clarissa Reuter. Thematisch beschäftigten sich die Lernenden mit den Eigenschaften von Holz, insbesondere mit dem Quellen und Schwinden. Ziel der Stunde war es, ein grundlegendes Verständnis für diese Materialeigenschaft zu entwickeln und deren Relevanz für die berufliche Praxis, insbesondere für angehende Tiefbauer, zu erkennen, obwohl dieser Werkstoff im beruflichen Alltag angehender Tiefbauer nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Unterricht war klar strukturiert und folgte einem handlungsorientierten Ansatz: Nach einem problemorientierten Einstieg mit Bezug zur Baustellenpraxis erarbeiteten die Lernenden die Inhalte eigenständig im Rahmen eines Experiments in Gruppenarbeit. Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam gesichert und in einen beruflichen Kontext eingeordnet. Besonders auffällig war die konsequente Ausrichtung auf praxisnahe Fragestellungen sowie die aktive Einbindung der Lernenden in den Arbeitsprozess.

Im Anschluss an den Unterricht fand eine gemeinsame Reflexion statt. Dabei wurden insbesondere der gelungene Praxisbezug sowie die aktivierende Gestaltung der Arbeitsphasen hervorgehoben. Auch die Bedeutung handlungsorientierter Zugänge für heterogene und teilweise leistungsschwächere Lerngruppen wurde thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt des Netzwerktages lag auf einem fachlichen Austausch mit begleitendem Vortrag zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Bautechnik. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unterricht so gestaltet werden kann, dass berufliche Handlungssituationen möglichst realitätsnah abgebildet werden. Anhand eines beispielhaften Bauprojekts wurde verdeutlicht, wie die verschiedenen Bauberufe ineinandergreifen und wie sich daraus lernfeldübergreifende Unterrichtsansätze ableiten lassen. Deutlich wurde, dass insbesondere praxisbezogene und schüleraktive Unterrichtsformen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz leisten.

Zwischendurch wurde der Netzwerktag durch einen gemeinschaftlichen Programmpunkt aufgelockert: Eine Lehrkraft wurde offiziell in den schulinternen Motorradclub „EPS Devils“ aufgenommen. York Röttger nahm die Aufnahme mit sichtbarer Freude entgegen. Die Aufnahme erfolgte in einem informellen Rahmen und trug sichtbar zur positiven Atmosphäre sowie zum kollegialen Miteinander bei.

Insgesamt bot der Netzwerktag erneut eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis. Die Verbindung aus Unterrichtseinblick, didaktischem Input und kollegialem Austausch erwies sich als gewinnbringend für alle Beteiligten, insbesondere für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.

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Ausbildungsvorbereitung

DSD I Pro: Mündliche Deutsch-Prüfungen an der EPS

Am 16. April 2026 fanden die mündlichen Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom DSD I Pro statt. In rund 20-minütigen Prüfungen präsentierten die Teilnehmenden berufliche Themen und stellten sich den Fragen der Prüfer.

Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist Wenhao Xie aus China. Der 27-Jährige kam erst im September 2025 nach Deutschland und hatte bereits zuvor in der Heimat Deutsch gelernt. Der ehemalige Mathematiklehrer hat seitdem enorme Fortschritte gemacht und absolviert eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik.

Nach der aktuellen B1-Prüfung will er direkt weitermachen und plant bereits im Juni 26 die B2-Prüfung.

Die Abteilungsleiterin Kathrin Steen-Wiedemann ließ es sich nicht nehmen, Wenhaos Prüfung zu verfolgen und die Begeisterung der Prüfenden über diese besondere Leistung zu teilen.

Allen Prüflingen konnte das Bestehen der mündlichen Prüfung bestätigt werden!

Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen stehen noch aus, das Sekretariat der KMK kontrolliert. Für die Teilnehmenden aus Afghanistan, Syrien, der Ukraine und China ist das Sprachdiplom ein wichtiger Meilenstein für ihre berufliche Zukunft in Deutschland.

Dörte Steinert

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EPS aktuell

Volleyball auf Top-Niveau

Die diesjährige Stadtmeisterschaft der Lübecker Schulen war ein voller Erfolg und sorgte für große Begeisterung bei allen Beteiligten. Insgesamt nahmen 18 Mannschaften von 13 verschiedenen Schulen teil und traten in spannenden Spielen gegeneinander an.

Auch unsere Volleyball-Schulmannschaft, die einmal pro Woche, immer donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Struckbachhalle trainiert, nahm mit gleich zwei Teams am Turnier teil.

Von Beginn an herrschte eine tolle Atmosphäre: Fairness, Teamgeist und vor allem sportlicher Ehrgeiz standen im Mittelpunkt des Turniers. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützten die Teams lautstark und trugen so zusätzlich zur guten Stimmung bei. Die Vielfalt der teilnehmenden Schulen machte das Turnier besonders abwechslungsreich und bot den Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, sich mit vielen neuen Gegnern zu messen. Das spielerische Niveau war dabei insgesamt sehr hoch, da einige Teilnehmende auch auf Landes- und Regionalliga-Niveau aktiv sind.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer beiden Teams: Unsere erste Mannschaft konnte bereits in der Vorrunde mit einem beeindruckenden Sieg gegen den späteren Turniersieger überzeugen. Im Halbfinale mussten sie sich dann jedoch in einem äußerst knappen Spiel geschlagen geben. Am Ende sicherten sie sich einen starken 3. Platz – ein Ergebnis, auf das das Team sehr stolz sein kann. Auch unsere zweite Mannschaft zeigte großen Einsatz und Teamgeist und belegte am Ende den 13. Platz im Turnier.

Insgesamt waren die Stadtmeisterschaften ein gelungenes sportliches Ereignis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text und Bilder: Franziska Baumgarten, EPS 

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Lehrerausbildung

Bericht Netzwerktag am 26. März 2026

Der zweite Netzwerktag des zweiten Schulhalbjahres 2025/26 fand am 25. März 2026 mit insgesamt zwölf

Teilnehmenden der Emil-Possehl-Schule sowie der angrenzenden Friedrich-List-Schule statt. Auf dem

Programm standen ein spannender Unterrichtsbesuch im Fach Physik und eine schulinterne Fortbildung zum

Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“.

Der Netzwerktag startete mit einem Unterrichtsbesuch bei unserem Junglehrer Tom Dallmeyer im

Physikunterricht der FOS. Die Stunde zeigte anhand eines Experiments den physikalischen Effekt eines

Impulses. Dabei entwickelten die Lernenden in Gruppen auf Basis ihres Vorwissens eigene

Versuchsaufbauten. Verpflichtende Materialien waren dabei 3D-gedruckte Luftkissenscheiben mit

Luftballons. Ergänzend dazu standen verschiedene Materialien, wie beispielsweise Stativstangen und

Plexiglasscheiben, zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die praxisorientierte und ergebnisoffene

Herangehensweise.

Herr Dallmeyer verfolgte insbesondere das Ziel, dass die Lernenden den Impuls und die Impulserhaltung

anhand eines alternativen Beispiels zur “klassischen“ eindimensionalen Wagenbahn nachvollziehen.

Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch und die dazugehörige Nachbesprechung fand eine schulinterne

Fortbildung zum Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“ statt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle

Mathias Lippisch (Abteilungsleiter für Elektrische Energietechnik sowie der BFS III), der diese anschauliche

und gewinnbringende Veranstaltung leitete.

Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hatten die Gelegenheit, verschiedene Tastaturen und Computermäuse

kennenzulernen sowie unterschiedliche Bildschirm- und Sitzpositionen auszuprobieren. Dabei konnten sie

die (positiven) Auswirkungen auf ihre individuelle Physis unmittelbar erproben. Darüber hinaus erhielten die

Teilnehmenden einen Überblick über mögliche negative Einflussfaktoren auf die Arbeitsumgebung. Dazu

zählt unter anderem der sogenannte Flicker-Effekt (niederfrequente Störgeräusche), die häufig unbewusst

die Arbeitsatmosphäre prägen und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken können.

Insgesamt bot die Fortbildung zahlreiche Impulse zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des (heimischen)

Arbeitsplatzes. Mit vielen konkreten Anregungen und spürbarem Tatendrang starteten die Teilnehmenden am

Nachmittag in die Osterferien.

Der Netzwerktag der Emil-Possehl-Schule am 26. März 2026 setzte spannende Denkanstöße und förderte

den fachrichtungsübergreifenden kollegialen Austausch der beiden Berufsbildenden Schulen der Georg-

Kerschensteiner-Straße.

Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Beitrag und blicken dem nächsten Netzwerktag mit

Vorfreude entgegen.

Text: Luise Nolte und Philine Weinert (FLS Lübeck)

Bilder: Steffen König und Thorben Ehlers (FLS Lübeck)

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Farb- und Raumgestaltung

Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026

Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026

Im Rahmen des Schulentwicklungstages der Emil-Possehl-Schule Lübeck besuchten am 05. März fünf Lehrkräfte aus der Fachrichtung Farbtechnik und Raumgestaltung die Einrichtung des Bugenhagenwerks in Timmendorfer Strand.

Vor Ort wurden die Teilnehmenden herzlich von den Mitarbeitenden, Herrn Sill und Frau Riesel-Schäfer, empfangen. Im Rahmen einer umfassenden Informationsveranstaltung erhielten die Lehrkräfte einen detaillierten Einblick in die Arbeit und Struktur der Einrichtung. Besonders im Fokus standen die Ausbildungsangebote sowie die pädagogische Begleitung junger Menschen, unter anderem auch im Bereich Autismus. Der Vortrag war äußerst interessant, und auf die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden wurde umfassend eingegangen, sodass die Veranstaltung insgesamt sehr aufschlussreich war.

Während einer anschließenden Führung wurden die verschiedene Bereiche des Bugenhagenwerks in dem die Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen ausgebildet werden, vorgestellt. Dazu zählten unter anderem die Tischlerei, die Wäscherei, der hauseigene Kiosk sowie die Abteilung der Kaufleute für Büromanagement und das Wohnheim, in dem die Auszubildenden zusammen leben.

Die Ausbildung im Bugenhagenwerk in Timmendorfer Strand bereitet Menschen mit Unterstützungsbedarf praxisnah auf eine Tätigkeit im Handwerk oder Dienstleistungssektor vor. Sie kombiniert praktische Arbeitserfahrung mit individueller Förderung, um den Einstieg in den Beruf zu erleichtern und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Gleichzeitig ist es eine theoriereduzierte Ausbildung, die notwendige fachliche Grundlagen vermittelt. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Ausbildung und schulischer Bildung, da einige Auszubildende ihre praktische Ausbildung im Bugenhagenwerk absolvieren und parallel die Berufsschule an der Emil-Possehl-Schule besuchen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Besichtigung der Malerwerkstatt, die für die Fachrichtung Farbtechnik von besonderem Interesse war. Hier konnten intensive Gespräche mit den Auszubildenden und der Ausbilder geführt und wertvolle Einblicke in die praktische Tätigkeit gewonnen werden.

Abgerundet wurde der Besuch durch ein gemeinsames Mittagessen in der hauseigenen Küche, welches von den Auszubildenden vorbereitet wurde. Dies bot eine weitere Gelegenheit zum fachlichen Austausch in angenehmer Atmosphäre.

Der Besuch stellte für alle Beteiligten einen großen Mehrwert dar. Die gewonnenen Eindrücke und Informationen tragen dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen der Emil-Possehl-Schule und dem Bugenhagenwerk weiter zu stärken und die berufliche Förderung der Schülerinnen und Schüler noch gezielter zu unterstützen.

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Europaschule

#LassReden - EU Cube an der FLS und EPS

Mit #LassReden startet die Europäische Kommission eine neue Initiative, die jungen Menschen in Deutschland eine Bühne gibt – für Kritik, Zweifel, Ideen und Hoffnung. Am 23.03. und 24.03.2026 steht daher ein eigens entwickelter Cube auf unserem Schulgelände. Organisiert wurde dieser vom Europateam der FLS. Teilnehmen dürfen alle!
 
Der #LassReden Cube soll einen Raum schaffen, in dem jeder seine Meinung loswerden kann. In dem mobilen Podcast- und Video-Studio kann man eine persönliche Botschaft an die EU aufnehmen. Die Beiträge werden gesammelt und ausgewertet. Dabei wird betrachtet: Welche Themen bewegen, wo gibt es unterschiedliche Meinungen, was wird bisher zu wenig gehört? Und was bedeutet das für unsere Politik? In der 2. Phase der Kampagne werden die wichtigsten Themen aufgegriffen und in verschiedenen Formaten beantwortet.
 
 
 
Also kommt vorbei und #LassReden!

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