Die Emil-Possehl-Schule Lübeck
Kompetenz in Lernen und Lehren, Handwerk und Technik in Lübeck.
Bericht Netzwerktag am 26. März 2026
Der zweite Netzwerktag des zweiten Schulhalbjahres 2025/26 fand am 25. März 2026 mit insgesamt zwölf
Teilnehmenden der Emil-Possehl-Schule sowie der angrenzenden Friedrich-List-Schule statt. Auf dem
Programm standen ein spannender Unterrichtsbesuch im Fach Physik und eine schulinterne Fortbildung zum
Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“.
Der Netzwerktag startete mit einem Unterrichtsbesuch bei unserem Junglehrer Tom Dallmeyer im
Physikunterricht der FOS. Die Stunde zeigte anhand eines Experiments den physikalischen Effekt eines
Impulses. Dabei entwickelten die Lernenden in Gruppen auf Basis ihres Vorwissens eigene
Versuchsaufbauten. Verpflichtende Materialien waren dabei 3D-gedruckte Luftkissenscheiben mit
Luftballons. Ergänzend dazu standen verschiedene Materialien, wie beispielsweise Stativstangen und
Plexiglasscheiben, zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die praxisorientierte und ergebnisoffene
Herangehensweise.
Herr Dallmeyer verfolgte insbesondere das Ziel, dass die Lernenden den Impuls und die Impulserhaltung
anhand eines alternativen Beispiels zur “klassischen“ eindimensionalen Wagenbahn nachvollziehen.
Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch und die dazugehörige Nachbesprechung fand eine schulinterne
Fortbildung zum Thema „Ergonomie am PC-Arbeitsplatz“ statt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle
Mathias Lippisch (Abteilungsleiter für Elektrische Energietechnik sowie der BFS III), der diese anschauliche
und gewinnbringende Veranstaltung leitete.
Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hatten die Gelegenheit, verschiedene Tastaturen und Computermäuse
kennenzulernen sowie unterschiedliche Bildschirm- und Sitzpositionen auszuprobieren. Dabei konnten sie
die (positiven) Auswirkungen auf ihre individuelle Physis unmittelbar erproben. Darüber hinaus erhielten die
Teilnehmenden einen Überblick über mögliche negative Einflussfaktoren auf die Arbeitsumgebung. Dazu
zählt unter anderem der sogenannte Flicker-Effekt (niederfrequente Störgeräusche), die häufig unbewusst
die Arbeitsatmosphäre prägen und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken können.
Insgesamt bot die Fortbildung zahlreiche Impulse zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des (heimischen)
Arbeitsplatzes. Mit vielen konkreten Anregungen und spürbarem Tatendrang starteten die Teilnehmenden am
Nachmittag in die Osterferien.
Der Netzwerktag der Emil-Possehl-Schule am 26. März 2026 setzte spannende Denkanstöße und förderte
den fachrichtungsübergreifenden kollegialen Austausch der beiden Berufsbildenden Schulen der Georg-
Kerschensteiner-Straße.
Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Beitrag und blicken dem nächsten Netzwerktag mit
Vorfreude entgegen.
Text: Luise Nolte und Philine Weinert (FLS Lübeck)
Bilder: Steffen König und Thorben Ehlers (FLS Lübeck)
Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026
Besuch der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung im Bugenhagenwerk am 05. März 2026
Im Rahmen des Schulentwicklungstages der Emil-Possehl-Schule Lübeck besuchten am 05. März fünf Lehrkräfte aus der Fachrichtung Farbtechnik und Raumgestaltung die Einrichtung des Bugenhagenwerks in Timmendorfer Strand.
Vor Ort wurden die Teilnehmenden herzlich von den Mitarbeitenden, Herrn Sill und Frau Riesel-Schäfer, empfangen. Im Rahmen einer umfassenden Informationsveranstaltung erhielten die Lehrkräfte einen detaillierten Einblick in die Arbeit und Struktur der Einrichtung. Besonders im Fokus standen die Ausbildungsangebote sowie die pädagogische Begleitung junger Menschen, unter anderem auch im Bereich Autismus. Der Vortrag war äußerst interessant, und auf die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden wurde umfassend eingegangen, sodass die Veranstaltung insgesamt sehr aufschlussreich war.
Während einer anschließenden Führung wurden die verschiedene Bereiche des Bugenhagenwerks in dem die Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen ausgebildet werden, vorgestellt. Dazu zählten unter anderem die Tischlerei, die Wäscherei, der hauseigene Kiosk sowie die Abteilung der Kaufleute für Büromanagement und das Wohnheim, in dem die Auszubildenden zusammen leben.
Die Ausbildung im Bugenhagenwerk in Timmendorfer Strand bereitet Menschen mit Unterstützungsbedarf praxisnah auf eine Tätigkeit im Handwerk oder Dienstleistungssektor vor. Sie kombiniert praktische Arbeitserfahrung mit individueller Förderung, um den Einstieg in den Beruf zu erleichtern und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Gleichzeitig ist es eine theoriereduzierte Ausbildung, die notwendige fachliche Grundlagen vermittelt. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Ausbildung und schulischer Bildung, da einige Auszubildende ihre praktische Ausbildung im Bugenhagenwerk absolvieren und parallel die Berufsschule an der Emil-Possehl-Schule besuchen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Besichtigung der Malerwerkstatt, die für die Fachrichtung Farbtechnik von besonderem Interesse war. Hier konnten intensive Gespräche mit den Auszubildenden und der Ausbilder geführt und wertvolle Einblicke in die praktische Tätigkeit gewonnen werden.
Abgerundet wurde der Besuch durch ein gemeinsames Mittagessen in der hauseigenen Küche, welches von den Auszubildenden vorbereitet wurde. Dies bot eine weitere Gelegenheit zum fachlichen Austausch in angenehmer Atmosphäre.
Der Besuch stellte für alle Beteiligten einen großen Mehrwert dar. Die gewonnenen Eindrücke und Informationen tragen dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen der Emil-Possehl-Schule und dem Bugenhagenwerk weiter zu stärken und die berufliche Förderung der Schülerinnen und Schüler noch gezielter zu unterstützen.
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#LassReden - EU Cube an der FLS und EPS
Erster Netzwerktag im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026
Am 25. Februar 2026 fand der erste Netzwerktag für das zweite Schulhalbjahr des Schuljahres 2025/2026 an der Emil-Possehl-Schule statt. Es nahmen der stellvertretende Schulleiter und Ausbildungskoordinator Stefan Schuhr, interessierte Fachlehrkräfte, die Ausbildungslehrkräfte, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie der derzeitigen Praktikant an der Veranstaltung teil. Larissa Voigt stellte im Rahmen ihrer Unterrichtslehrprobe einen Unterricht aus dem Fach Wirtschaft und Politik vor, anschließend wurde der vorgeführte Unterricht umfassend reflektiert.
Der Unterricht fand in der dritten Unterrichtsstunde im Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik statt: In dieser Zeit befinden sich die Schüler/innen regulär im ersten Lehrjahr zum/zur Tischler/in. Thematisch befasste sich der Unterricht mit den ökologischen Einflussfaktoren auf den Preis für Massivholz. Es sollten entsprechend der Vorgaben des Lehrplans wirtschaftliche Zusammenhänge erkannt und wirtschaftliches Handeln gestaltet werden, sodass Lernende mikro- und makroökonomische Prozesse durchdringen und diese auf die Arbeitswelt reflektieren. Das Ziel der vorgeführten Unterrichtsstunde war es, eine ökonomische Mündigkeit zu entwickeln und ein Verständnis für die Preisbildung und die betriebliche Kalkulationssicherheit zu fördern. Die Auszubildenden erarbeiteten dazu gruppenweise entsprechende Arbeitsaufträge, die die Auswirkungen des Schädlingsbefalls bei Fichten- und Eschenholz auf die Holzpreise behandelten. Anschließend wurden die Arbeitsergebnisse an der Stellwand vorgestellt.
Im Anschluss an die besuchte Unterrichtsstunde durfte Frau Voigt ihre Unterrichtsstunde reflektieren. Zudem haben sich alle Teilnehmer/innen des Netzwerktages zum Besprechen der Tipps und Tops zusammengefunden und wertvolles Feedback gegeben. Die Teilnehmer/innen hatten dazu unterschiedliche Schwerpunkte der Unterrichtsanalyse beobachtet, es wurde sich dazu an den sieben Dimensionen für eine Unterrichtsanalyse nach Riecke-Baulecke orientiert. Außerdem wurde der Unterrichtsentwurf besprochen.
Das Nachmittagsprogramm beinhaltete eine interessante Einführung in das Erkennen von Lernschwierigkeiten bei Schüler/innen durch Adrian Lau. Vor dem Hintergrund einer ausgeprägten Heterogenität an beruflichen Schulen spielen Lernschwierigkeiten sowie eine entsprechende Förderung betroffener Schüler/innen eine bedeutsame Rolle. Das Ziel der Fortbildung war, angehende Lehrkräfte zu einer förderbezogenen Diagnostik in heterogenen Klassen zu befähigen. Die Fortbildung wurde auf diese Weise der Forderung nach einer Individuellen Förderung an Schulen durch die Deutsche UNESCO-Kommission gerecht, da Bildung als universelles Menschenrecht angesehen und deren Verwirklichung als gesellschaftliche Realität für jeden Menschen anerkannt wird. Inklusive Bildung schließt dabei alle Lernenden ein und ist als grundlegender Wert im Bildungssystem verankert. Die Teilnehmenden der Fortbildung bekamen zu Schulungszwecken gruppenweise entsprechende videobasierte Lehr-Lernsettings vorgelegt und sollten Lernschwierigkeiten erkennen sowie diagnostische Handlungsmöglichkeiten eruieren. Dazu wurden die Heterogenitätsdimensionen Verhalten, Sprache und Kognition untersucht: Zum Schwerpunkt Verhalten gehören Formen des psycho-sozialen Verhaltens und Wahrnehmens der Lernenden, die Heterogenitätsdimension Sprache umfasst schriftliche, mündliche sowie nonverbale Sprachhandlungen sowie den Einfluss der deutschen Sprache als Fremdsprache. Die Kognition beschreibt kognitive Lern- und Leistungsfähigkeiten, die entsprechendes Vorwissen, Präkonzepte, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Problemlösungsfähigkeiten beinhalten. Die Ergebnisse wurden abschließend gruppenweise präsentiert.
In diesem Rahmen soll ein herzliches Dankeschön an Frau Larissa Voigt für den Einblick in ihren sorgfältig aufbereiteten Unterricht und das Mitwirken aller Beteiligten sowie die wertvollen Beiträge aller Teilnehmer/innen ausgesprochen werden. Ein besonderes Dankeschön galt zudem Adrian Lau, der mit seiner umfassend aufbereiteten Schulung einen wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Lehrer/innenbildung geleistet hat.
Text: Clarissa Reuter
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Schulentwicklungstag an der Emil-Possehl-Schule
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Donnerstag, den 05. März 2026 findet an der Emil-Possehl-Schule der zweite vom
Land Schleswig-Holstein pro Schuljahr vorgeschriebene Schulentwicklungstag statt.
Wir bitten um Verständnis, dass der Unterricht daher an diesem Tag ausfällt.
Schulentwicklungstage dienen zur gemeinsamen Fortbildung des Kollegiums in fachbe-
zogenen Arbeitsgruppen und finden entsprechend der Vorgaben des Bildungsministeri-
ums bis zu viermal pro Schuljahr statt.
Auszubildende müssen für diesen Tag entweder Urlaub beim Betrieb beantragen oder
Ihre Arbeitszeit im Betrieb ableisten.
Mit freundlichen Grüßen
Ludger Hegge
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Zentrale Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen 2026
Zentrale Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen 2026
Traditionell fand die Freisprechungsfeier der Kfz.-Mechatroniker/-innen mit dem Schwerpunkt Personen- und Nutzfahrzeugtechnik im Festsaal der Handwerkskammer Lübeck am 13. Februar 2026 in der Breiten Straße statt. Mit herzlichen Grußworten hieß Dirk Schönberg, stellvertretender Obermeister der Kfz.-Innung Lübeck, die Junggesellinnen und -gesellen mit ihren Eltern, Freunden und Ausbildern willkommen.
Die Festansprache hielt in diesem Jahr eine Vertreterin der Hansestadt Lübeck. Sie warb für das Handwerk, freute sich mit den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern und zeigte das große Potenzial des Berufszweiges auf.
Nach einem kleinen Imbiss überbrachte Jan Harmsen als Vertreter der Berufsschule Fahrzeugtechnik das Grußwort der Emil-Possehl-Schule und zeigte in einem kleinen Ausschnitt die persönliche Entwicklung der ehemaligen Berufsschülerinnen und -schüler auf.
Im Anschluss überreichten sowohl Dirk Schoenberg mit Frank Lausus, dem Prüfungsausschussvorsitzenden der Kfz.-Innung Lübeck, als auch mit Markus Gohlke und Jan Harmsen, Lehrkräfte an der Emil-Possehl-Schule, die Gesellenbriefe und Berufsschulzeugnisse an die erfolgreichen Auszubildenden des Jahrgangs 2022.
Nach einer Ehrung der Besten in der Prüfung sprach Dirk Schönberg die Jungfachkräfte frei von den Verpflichtungen als Lehrlinge, womit sie nun althergebracht zum Kreis der Gesellinnen und Gesellen des Handwerks gehören.
Autor: Jan Harmsen
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