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AV goes CNC – Ausbildungsvorbereitung trifft digitale Holzbearbeitung
Was passiert, wenn klassische Holztechnik auf moderne Frästechnik trifft? Richtig – richtig coole Projekte! Im Werkstattunterricht der Ausbildungsvorbereitung (AV) an der Emil-Possehl-Schule haben unsere Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass Handwerk heute auch digital sein kann.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Shaper Origin, ein handgeführtes CNC-Frässystem, das traditionelles Handwerk mit digitaler Präzision verbindet. Die Schüler der AV 23A lernten, wie man einfache Holzverbindungen digital programmiert und anschließend selbstständig positioniert und fräst.
„Die Schüler lieferten die Idee, und gemeinsam haben wir geplant, wie der Tisch konstruktiv umgesetzt werden kann“
„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit so einer Maschine arbeiten kann – und jetzt steht mein selbstgebauter Tisch in meinem Zimmer!“
Und genau darum geht’s: Dinge selbst machen, neue Technik ausprobieren und am Ende was in der Hand haben, worauf man stolz sein kann.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik schon in der Ausbildungsvorbereitung sinnvoll und motivierend eingesetzt werden kann.
Das Besondere an der Shaper Origin: Sie sieht aus wie eine normale Oberfräse, ist aber viel smarter. Mit eingebautem Bildschirm und Kamera erkennt sie das Werkstück und zeigt genau an, wo gefräst wird – kleine Korrekturen nimmt sie sogar automatisch vor, damit alles perfekt passt. So kann man auch ohne jahrelange Erfahrung hochpräzise Ergebnisse erzielen – ideal für den Einstieg in die digitale Holzbearbeitung.
Die fertigen Tische sind nicht nur funktionale Möbelstücke, sondern auch sichtbare Erfolge der Schülerarbeit – und ein starkes Zeichen dafür, dass die Kombination aus Handwerk und Digitalisierung auch im AV-Bereich neue Wege eröffnet.
Mit „AV goes CNC“ beweist die Emil-Possehl-Schule einmal mehr, dass innovative Technik und berufliche Orientierung Hand in Hand gehen – und dass Lernen am besten funktioniert, wenn Theorie und Praxis sich sinnvoll ergänzen.
Jan Gerke – Fachlehrer für Holztechnik
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Blut, Geschrei und Wahnsinn – Ein Theaterstück der besonderen Art
Fünf Aufführungen des Theaterstücks „Verzerrte Wahrheiten“: viel Szenenapplaus im voll besetzten Forum der EPS. Was die Wahlpflichtkurse „Schreibwerkstatt“ und „Darstellendes Spiel“ da auf die Bühne brachten, war ebenso spannend wie befremdlich – ein außergewöhnliches Schauspiel mit viel Blut, Spezialeffekten und überraschenden Momenten.
Die 32 Schülerinnen und Schüler der beiden Wahlpflichtkurse hatten das Stück in monatelanger Arbeit gemeinsam mit den Lehrkräften Denny Walther und Katharina Spohnholtz erdacht und einstudiert. Unterstützt wurden sie von einem engagierten Team aus Technik, Requisite und Maske – ohne deren Kreativität und Einsatz die Aufführungen nicht möglich gewesen wären.
Die Handlung führte das Publikum an düstere Orte: In ein Psychiater-Sprechzimmer, in eine Zelle – und tief in die Abgründe der menschlichen Psyche. Eindrucksvoll spielten Fynn, der mörderische Vater, Aaron, der gemeuchelte Sohn, Jonas, der bibelfeste Pfleger, und Junis, der verständnisvolle Psychiater, ihre Rollen.
Die Protagonisten, je nach Vorstellung von verschiedenen Kursteilnehmern besetzt, überzeugten durch Spielwitz und Spielfreude – kein Wunder, dass es Szenenapplaus gab und dass die Derniere, also die letzte Vorführung der Spielsaison, selbst für die beiden Lehrkräfte noch Überraschungen bereithielt. Auch alle anderen Schauspieler zeigten ihre Schauspielkunst eindrucksvoll.
Ein besonderes Kompliment erhielten die Darsteller von Kursabsolventen des DaZ-Coachings B2/C1. Diese waren so begeistert, dass einige von ihnen gleich mehrfach die Aufführung besuchten und dem Ensemble am Ende mit einem Blumenstrauß für dieses mitreißende Theatererlebnis dankten.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Stück im neuen Schuljahr!
Dörte Steinert
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Besuch der Berufsausbildung von Dräger Lübeck
Am 30. Januar 2025 besuchte die Klasse AV24E der Berufsvorbereitung die Dräger Ausbildungswerkstatt in Lübeck. Die Schüler und Schülerinnen erhielten die Gelegenheit, einen praktischen Einblick in die Welt der technischen Ausbildung zu gewinnen.

AV24G – Workshop mit Naturfarben
Am 21.11.2024 konnte die Klasse AV24G mit dem Schwerpunkt Gestaltung an einem Workshop mit dem Zeichner, Maler und Illustrator Felix Karweick teilnehmen.

Mit DaZ-Coaching und Fleiß zu B2 und C1
Für Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, sind diese Zertifikate auf dem Karriereweg ein Muss!
B2 ist die Bestätigung, dass ein sehr guter Wortschatz von mindestens 3.000 Wörtern beherrscht wird, mit C1 ist sogar ein Hochschulzugang möglich. 25 Schülerinnen und Schüler der EPS haben sich im Schuljahr 23/24 wöchentlich in 2 bis 4 Kursstunden auf diese Prüfungen vorbereitet.
M. M., der vor 4 Jahren aus dem Süd-Sudan einwanderte und die BE22 besucht, zieht das Fazit: „Ich kann jetzt u.a. eine textgebundene Erörterung über komplexe Sachverhalte schreiben und mich noch präziser mit erweitertem Wortschatz ausdrücken.“ Er erreichte das Ziel C1 in der Prüfung in Anlehnung an das Deutsche Sprachdiplom DSD2. Sein nächstes Ziel: die Elektroniker-Ausbildung an der EPS und danach eventuell ein Ingenieurstudium.
S.R. ist eine indonesischstämmige Schülerin, die erst vor 3 Jahren ihre Heimat verlassen hat. Sie besuchte ganz regelmäßig das Coaching und bereitete sich konzentriert auf die TELC-Prüfung bei einem kostenpflichtigen externen Prüfungsinstitut vor. S.R. liest deutsche Bücher und versteht die Standpunkte der Autoren. In ihrer eindrucksvollen Präsentation in der Mündlichen Prüfung berichtete sie über ihre Ausbildung zur Anwendungsentwicklerin in der FI23c an der EPS. Sie wird ihren Weg gehen wie die anderen auch und ist überzeugt: „Wer besser Deutsch spricht, wird besser integriert!“
Aus den Abteilungen Arbeitsvorbereitung, Kraftfahrzeug-und Bau-Technik nahmen ebenfalls Schülerinnen und Schüler am DaZ-Coaching teil. Thema am Schuljahresanfang waren deshalb insbesondere Inhalte der Berufssprache.
J.S. aus dem Irak und A. A. aus Syrien sind auch erst 3 Jahre in Deutschland. Sie sind dankbar für die vielen Übungen in schriftlicher Kommunikation, z.B. bei Grafikanalysen. Beide finden die Lerntipps beim Coaching besonders hilfreich. Mit einem Grinsen zitiert J.S.eine der vielen „Eselsbrücken“, die natürlich super im Langzeitgedächtnis bleiben.
Insgesamt herrscht im DaZ-Coaching eine Lernatmosphäre mit Freude, Wissbegier und Spaß.
Die Lehrerin Dörte Steinert wird auch im Schuljahr 24/25 Coaching anbieten. Jeder darf kommen und kann nach einem Einstufungstest sein Prüfungsziel B1, B2 oder C1 anvisieren. In Aushängen im Foyer stehen dann die Zeit-und Raumangaben.
A. R. ist seit 5 Jahren in seiner neuen Heimat Deutschland. Seine verblüffende Leistung in der Prüfung Hörverstehen: Null Fehler bei 24 Aufgaben! Er wird das Coaching fortsetzen, diesmal mit dem Ergebnis der Vervollkommnung Schriftliche Kommunikation C1 im Blick.
Text und Bild: Dörte Steinert

Ein besonderer Tag für die AV23L
Der Tag der Av23L Klasse begann heute nicht bei uns an der Schule, sondern beim BQL-Gebäude in der Geniner Straße. An diesem Tag sollte in einer Lernküche gekocht werden, dafür hatte Herr Klein für uns ein paar Gerichte ausgesucht, die in kleinen Gruppen zubereitet werden sollten.

Ausflug zur Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule am Priwall
Heute hieß es für die AV 23e "Leinen los und Segel setzen". Geplant war ein Ausflug zur Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule am Priwall. Um 8:00 Uhr stiegen wir in den Bus und fuhren Richtung Travemünde. Dann ging es weiter mit der Fähre über die Trave. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir schon die Seemannsschule und wurden freundlichst begrüßt. Netterweise wurden uns zwei Seemänner zur Seite gestellt, um die ganze Schule in einem Rundgang kennen zu lernen. Zu Beginn besichtigen wir die Werkstätten, die Motorenhalle und zum Abschluss den Übungssteg.
Während der Mittagspause erhielten wir leckere Getränke und Bockwürste. Im Anschluss ging das Programm auch schon weiter und wir sollten erneut zum Übungssteg gehen. Dort wartete ein Schiff der Seenotrettung auf uns und wir konnten eine kleine Rundfahrt über den Pötenitzer Wiek machen. Bei dieser Rundfahrt durfte jeder Schüler direkt ans Steuer und erleben, wie es sich anfühlt, ein echter Seemann zu sein.
Zum Ende gaben wir die ausgefüllten Quizbögen ab und machten uns langsam Richtung Heimathafen.
Wir bedanken uns für die Einladung der Seemannschule, und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.
Ahoi
AV23e
Text und Bilder: Thorsten Bielau
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