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Bericht zum zweiten Netzwerktag des Schuljahres 2023 / 2024
Am 11. Oktober fand ein hochkarätiger Netzwerktag in Kooperation mit dem Landesseminar Berufliche Bildung statt, der sich als informativ und bereichernd erwies. Die Veranstaltung wurde von der Emil-Possehl-Schule (EPS) in Partnerschaft mit dem Landesseminar Berufliche Bildung organisiert und bot wertvolle Einblicke und Diskussionen im Bereich der beruflichen Bildung.
Das Vormittagsprogramm stand ganz im Zeichen des Unterrichts von Herrn Rommel, und das gewählte Thema "Hilfs- und Zusatzstoffe - Anwendung und Nebenwirkungen". Die Unterrichtseinheit wurde von Herrn Rommel auf faszinierende Weise gestaltet und bot Einblicke in innovative Lehrmethoden und pädagogische Ansätze. Die Lehrkraft führte die Schüler in ein fiktives morgendliches Abteilungsmeeting ein, bei dem es um die geplante Lieferantenbewertung und die Abmusterung verschiedener Hilfs- und Zusatzstoffe ging. Die Schüler wurden als Abmusterungsteam eingesetzt und sollten sich auf diese Aufgabe vorbereiten, indem sie Informationsplakate erstellten. Dieser persönliche Bezug zum Thema sollte die Schüler motivieren und ihre Rolle als Fachpersonal hervorheben.
Die Schüler wurden gebeten, bereits bekannte Hilfs- und Zusatzstoffe auf Notizkarten zu notieren.
Die Schüler wurden vor die Aufgabe gestellt, Informationen zu den gewünschten Effekten und den möglichen Auswirkungen der Hilfs- und Zusatzstoffe auf Produkt- und Prozessparameter zu erarbeiten. Die Bearbeitung erfolgte in Anlehnung an die Methode des "Museumsgangs". Die Schüler wurden in Expertengruppen eingeteilt und an Arbeitsplätze zugewiesen. Die Gruppen wurden so zusammengesetzt, dass Schüler mit ähnlichen Arbeitsschwerpunkten zusammenarbeiteten und Erfahrungen austauschen konnten.
Die Schüler informierten sich in ihren Gruppen mithilfe bereitgestellter Informationstexte und dokumentierten ihre Ergebnisse auf Plakaten in Wolkenform. Herr Rommel unterstützte die Schüler bei Bedarf, um die Richtigkeit der Ergebnisse sicherzustellen. Die Struktur zur Darstellung der Resultate wurde vorgegeben, um die fachlichen Inhalte in den Vordergrund zu stellen. Zudem dienten Anschauungsmuster am Arbeitsplatz als visuelle Referenz für die Stoffe.
In der nächsten Phase des Unterrichts wurden Mischgruppen gebildet, und die Schüler durchliefen den "Museumsrundgang". An jedem Tisch präsentierte der entsprechende Experte die erarbeiteten Inhalte und beantwortete Fragen der Mitschüler. Dies ermöglichte es jedem Schüler, sein Wissen seiner Gruppe zur Verfügung zu stellen. Die Unterrichtseinheit schloss mit einer Zusammenfassung und Sicherung der erarbeiteten Inhalte im Plenum. Dabei wurde der Bezug zu den Erfahrungen der Schüler hergestellt.
Insgesamt bot der gezeigte Unterricht an der Emil-Possehl-Schule einen Einblick in innovative Lehrmethoden und aktive Einbeziehung der Schüler. Die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkraft und Schülern sowie die Verbindung zu realen Anwendungen und Erfahrungen machten den Unterricht lehrreich und motivierend.
Am Nachmittag führte Marc Woitschätzke, Studienleiter und Landesfachberater im Bereich Metall- und Fahrzeugtechnik, die Teilnehmer durch das Nachmittagsprogramm. Dieses hatte das Thema "Vom Lernfeld zur Lernsituation" und bot eine umfassende Diskussion und Übungen über die Umsetzung von Lernfeldern in konkrete Lernsituationen. Herr Woitschätzke moderierte die Diskussion und sorgte für eine lehrreiche und produktive Nachbesprechung.
Die Kooperation zwischen der Emil-Possehl-Schule und dem Landesseminar Berufliche Bildung ermöglichte eine vielseitige und bereichernde Veranstaltung, die nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch das Networking und die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung förderte.
Text und Bilder: Robert Mesing
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Bericht zum ersten Netzwerktag des Schuljahres 2023 / 2024
Am 19. September 2023 fand der erste Netzwerktag für das Schuljahr 2023 / 2024 im Forum der Emil-Possehl-Schule Lübeck statt. Teil nahmen an diesem Netzwerktag Herr Stefan Schuhr als Ausbildungskoordinator, Herr Sven Claußen als stellvertretender Schulleiter, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie weitere Kolleg:innen der Schule. Nach der Begrüßung durch Herrn Schuhr und den Moderator Christian Rommel, stellte Maike Heitling ihren geplanten Unterricht im Bereich der Agrarwirtschaft vor.
Der Unterricht fand in der dritten Unterrichtsstunde im Bereich der Ausbildungsvorbereitung (AV) statt. Hervorzuheben ist, dass sich die Lernenden aus zwei verschiedenen Klassen zusammensetzten. Drei der acht Schüler besuchen Vollzeit die Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein (AV-SH) an der Emil-Possehl-Schule Lübeck. Das AV-SH verfolgt den Schwerpunkt, den Schüler:innen praktische und theoretische Grundqualifikationen zu vermitteln. Des Weiteren haben die Lernenden die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene technische Berufsfelder zu erhalten. Die anderen fünf Schüler besuchen die Kooperationsschulen Wilhelmshöhe und Maria-Montessori-Schule in Lübeck. Hier handelt es sich um zwei Schulen, die spezialisiert sind auf die Förderung der geistigen Entwicklung von Schüler:innen.
Der gezeigte Unterricht behandelte das Thema „Gesundes Gärtnern! Wie kann ich mich und andere schützen?“. Der Fokus lag dabei auf der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz während des Gärtners. Für den Einstieg wurde ein Schaubild gewählt, welches verschiedene Tätigkeiten und Gefahren eines Gärtners, einer Gärtnerin abbildete. Die Lernenden hatten die Aufgabe, die abgebildeten Tätigkeiten und Gefahren in einem Lehrerin-Schüler-Gespräch zu beschreiben und auf dem Schaubild aufzuzeigen. Die benannten Tätigkeiten (Bäume fällen, Laub haken, Hecke schären, Steine pflastern) und Gefahren wurden ergänzend zum Bild von der Lehrkraft an der Tafel festgehalten. Dies diente zum einen der Sicherung, zum anderen wurde dies im weiteren Verlauf der Bearbeitung immer wieder aufgegriffen.
Die anschließende erste Gelenkstelle diente als Überleitung in die beginnende Bearbeitungsphase, eine Gruppenarbeitsphase. Die Gruppen wurden von der Lehrkraft bestimmt. Die Gruppen hatten den Arbeitsauftrag, sich verschiedene Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) anzuschauen und mit vorbereiteten Karten sowie Piktogrammen zu benennen. Nach einer gemeinsamen Besprechung der Ergebnisse, diente die zweite Gelenkstelle als weitere Überleitung in die darauf folgende Bearbeitungsphase, welche eine Partnerarbeit darstellte. Auch hier wurden die Partner wieder durch die Lehrkraft bestimmt. Für die zweite Bearbeitungsphase wurden den Teams, eine der benannten Tätigkeit aus dem Einstieg (Bäume fällen, Laub haken, Hecke schären, Steine pflastern) zugewiesen. Die Schüler sollten der jeweiligen Tätigkeit die entsprechende PSA inkl. den richtigen Piktogrammen zuordnen.
In der anschließenden Besprechungs- und Abschlussphase präsentierten die Teams ihre Ergebnisse, indem sie die entsprechenden Piktogramme unter der Tätigkeit mit Magneten an der Tafel befestigten. Zudem erläuterten die Lernenden, weshalb diese Schutzausrüstungen für die Tätigkeiten notwendig seien. Zur Sicherung klebten am Ende die Teams ihre jeweiligen Piktogramme auf ein Arbeitsblatt auf, welche im Anschluss von der Lehrkraft für alle vervielfältig und ausgeteilt wird. Vielen Dank, für diesen visuell anschaulichen und interessanten Unterricht im Bereich der Agrarwirtschaft.
Zurück im Forum tauschten sich die Teilnehmer: innen des Netzwerktages über die gezeigte Unterrichtsstunde aus. Nach der anschließenden Reflexion von Maike Heitling wurden Tipps und Tops anhand der sieben Dimensionen für eine Unterrichtsanalyse nach Riecke Baulecke, sowie der Unterrichtsentwurf und das didaktische Konzept besprochen.
Das Thema des Nachmittagsprogramms war das Qualitätsmanagement der Emil-Possehl-Schule. Die Stabsstellenbeauftrage für schulartübergreifende Aufgaben Christina Rix erläuterte den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und Herrn Schuhr, was unter dem Qualitätsmanagement zu verstehen ist. Frau Rix zeigte auf, was die Qualität an berufsbildenden Schulen ausmacht. Des Weiteren brachte sie den Teilnehmern: innen das Leitbild der Emil-Possehl-Schule näher und erläuterte die Instrumente des Qualitätsmanagement zur Steuerung der Schulentwicklung der Schule. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Christina Rix, für den Einblick in ein so umfangreiches und komplexes Thema.
Text und Bilder: Anna Piontek EPS

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