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Bericht zum Netzwerktag am 14.02.2024
Am 14. Februar 2024 fand an der Emil-Possehl-Schule Lübeck der aktuelle Netzwerktag für das Schuljahr 2023/2024 statt, mit einem Schwerpunkt auf dem Unterricht in der Produktionsmittelstufenklasse Gä22A im Bereich Gartenbau. Maike Heitling leitete die Unterrichtseinheit zum Thema "EC-Wert Messung von verschiedenen Düngerlösungen".
Dänemark-Besuch in Hillerød: Dezember 2023
Ein interessanter zweitägiger Austausch erwartete die Referendare, Lehrkräfte und Vertreter der Schulleitung, als wir uns auf den Weg nach Hillerød machten, um unsere dänische Partnerschule zu besuchen
Netzwerktag Farbtechnik
Am 23. November 2023 fand der dritte Netzwerktag für das Schuljahr 2023 / 2024 der Emil-Possehl-Schule Lübeck statt. Teil nahmen an diesem Netzwerktag Herr Stefan Schuhr als Ausbildungskoordinator, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie weitere Kollegen und Kolleginnen der Schule. Nach der Begrüßung durch Herrn Schuhr und den Moderator Robert Mesing, stellte Anna Piontek ihren geplanten Unterricht im Bereich der Farbtechnik vor.
Der Unterricht fand in der dritten Unterrichtsstunde im Bereich der Berufsschule (BS) statt. Die Klasse befand sich im ersten Halbjahr des ersten Lehrjahres zur Malerin und zum Maler und setzt sich aus 32 Schülern und Schülerinnen zusammen, dabei ist es anzumerken, dass nach Absprache mit der Fachpraxislehrkraft neun Schüler:innen an diesem Tag nicht an der Unterrichtseinheit teilnehmen konnten. Aufgrund einer terminlich gebundenen Abgabe einer Aufgabe, wurden diese Schüler und Schülerinnen in dieser Zeit im Fachpraxisunterricht beschult.
Der gezeigte Unterricht behandelte das Thema „Sozialer Arbeitsschutz“ mit dem Schwerpunkt Arbeitszeitgesetz. Für die Lernenden ist dies von aktueller Relevanz, da sie ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Hinblick auf die Arbeitszeit kennen müssen. Zum Schutz vor Überlastungen ist es für die Auszubildenden notwendig zu wissen, wie viel Pausen- und Ruhezeiten ihnen zustehen oder wie viele Stunden sie am Tag arbeiten dürfen. Für den Einstieg wurde ein Schaubild mit verschiedenen Fallbespielen gewählt, welches unterschiedliche Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz abbildete. Die Lernenden hatten die Aufgabe, die abgebildeten Fallbeispiele in einem Lehrerin-Schüler-Gespräch zu beschreiben und die Arbeitszeitverstöße auf dem Schaubild aufzuzeigen. Anknüpfend an den Einstieg sollten die Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Erfahrungen aus der Ausbildung bezüglich der Arbeitszeit einmal sammeln. Diese wurden dann im Plenum vorgestellt und diskutiert. Dies diente zum einen der Sicherung, zum anderen wurde dies im weiteren Verlauf der Bearbeitung wieder aufgegriffen.
Die Präsentation der eigenen Erfahrungen diente als Überleitung in die beginnende Bearbeitungsphase, eine Partnerarbeitsphase. Die Paare wurden von der Lehrkraft bestimmt. Die Paare hatten den Arbeitsauftrag, anhand von Ausschnitten aus dem Arbeitszeitgesetz ein Infoblatt zu den wichtigsten Inhalten des Gesetzes zu erstellen.
In der anschließenden Besprechungs- und Abschlussphase wurden die Ergebnisse präsentiert, indem zwei der Paare ihre Infoblätter unter der Dokumentenkamera zeigten. Durch das Aufgreifen der Fallbespiele aus dem Einstieg, konnten die Erkenntnisse der Erarbeitungsphase übertragen und angewendet werden. Die Schülerinnen und Schüler bekamen im Anschluss die Möglichkeit ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Hintergrundwissen über das Arbeitszeitgesetz zu reflektieren. Den Abschluss bildete der Ausblick auf die weiteren Aspekte des sozialen Arbeitsschutzes. Der Unterricht war insgesamt klar strukturiert und konnte den Schülern und Schülerinnen einen Anhaltspunkt bei Fragen und Unklarheiten zum Thema Arbeitszeiten geben.
Zurück im Forum tauschten sich die Teilnehmer und Teilnehmerrinnen des Netzwerktages über die gezeigte Unterrichtsstunde aus. Nach der anschließenden Reflexion von Anna Piontek wurden Tipps und Tops anhand der sieben Dimensionen für eine Unterrichtsanalyse nach Riecke Baulecke, sowie der Unterrichtsentwurf und das didaktische Konzept besprochen.
Das Thema des Nachmittagsprogramms war die Schulsozialarbeit und Schulpsychologie der Emil-Possehl-Schule. Das Team der Schulsozialarbeit der EPS erläuterte den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und den anwesenden Kollegen, was unter dem Begriff der Schulsozialarbeit zu verstehen ist und welche Möglichkeiten der Hilfe bei Problemen der Schüler in der Lebenswelt Schule zur Verfügung stehen. Die Schwerpunkte der Schulsozialarbeit liegen im sozialen Lernen, dem Einstieg in den Beruf und Hilfe bei schwierigen Lebenslagen. Sollten sich die Probleme der Schüler nicht mit einfachen Mitteln lösen lassen, ist die Schulpsychologie der richtige Ansprechpartner.
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an das Team der Schulsozialarbeit für den Einblick in ein so umfangreiches und komplexes Thema.
Text: Jan Peters EPS
Bericht zum zweiten Netzwerktag des Schuljahres 2023 / 2024
Am 11. Oktober fand ein hochkarätiger Netzwerktag in Kooperation mit dem Landesseminar Berufliche Bildung statt, der sich als informativ und bereichernd erwies. Die Veranstaltung wurde von der Emil-Possehl-Schule (EPS) in Partnerschaft mit dem Landesseminar Berufliche Bildung organisiert und bot wertvolle Einblicke und Diskussionen im Bereich der beruflichen Bildung.
Das Vormittagsprogramm stand ganz im Zeichen des Unterrichts von Herrn Rommel, und das gewählte Thema "Hilfs- und Zusatzstoffe - Anwendung und Nebenwirkungen". Die Unterrichtseinheit wurde von Herrn Rommel auf faszinierende Weise gestaltet und bot Einblicke in innovative Lehrmethoden und pädagogische Ansätze. Die Lehrkraft führte die Schüler in ein fiktives morgendliches Abteilungsmeeting ein, bei dem es um die geplante Lieferantenbewertung und die Abmusterung verschiedener Hilfs- und Zusatzstoffe ging. Die Schüler wurden als Abmusterungsteam eingesetzt und sollten sich auf diese Aufgabe vorbereiten, indem sie Informationsplakate erstellten. Dieser persönliche Bezug zum Thema sollte die Schüler motivieren und ihre Rolle als Fachpersonal hervorheben.
Die Schüler wurden gebeten, bereits bekannte Hilfs- und Zusatzstoffe auf Notizkarten zu notieren.
Die Schüler wurden vor die Aufgabe gestellt, Informationen zu den gewünschten Effekten und den möglichen Auswirkungen der Hilfs- und Zusatzstoffe auf Produkt- und Prozessparameter zu erarbeiten. Die Bearbeitung erfolgte in Anlehnung an die Methode des "Museumsgangs". Die Schüler wurden in Expertengruppen eingeteilt und an Arbeitsplätze zugewiesen. Die Gruppen wurden so zusammengesetzt, dass Schüler mit ähnlichen Arbeitsschwerpunkten zusammenarbeiteten und Erfahrungen austauschen konnten.
Die Schüler informierten sich in ihren Gruppen mithilfe bereitgestellter Informationstexte und dokumentierten ihre Ergebnisse auf Plakaten in Wolkenform. Herr Rommel unterstützte die Schüler bei Bedarf, um die Richtigkeit der Ergebnisse sicherzustellen. Die Struktur zur Darstellung der Resultate wurde vorgegeben, um die fachlichen Inhalte in den Vordergrund zu stellen. Zudem dienten Anschauungsmuster am Arbeitsplatz als visuelle Referenz für die Stoffe.
In der nächsten Phase des Unterrichts wurden Mischgruppen gebildet, und die Schüler durchliefen den "Museumsrundgang". An jedem Tisch präsentierte der entsprechende Experte die erarbeiteten Inhalte und beantwortete Fragen der Mitschüler. Dies ermöglichte es jedem Schüler, sein Wissen seiner Gruppe zur Verfügung zu stellen. Die Unterrichtseinheit schloss mit einer Zusammenfassung und Sicherung der erarbeiteten Inhalte im Plenum. Dabei wurde der Bezug zu den Erfahrungen der Schüler hergestellt.
Insgesamt bot der gezeigte Unterricht an der Emil-Possehl-Schule einen Einblick in innovative Lehrmethoden und aktive Einbeziehung der Schüler. Die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkraft und Schülern sowie die Verbindung zu realen Anwendungen und Erfahrungen machten den Unterricht lehrreich und motivierend.
Am Nachmittag führte Marc Woitschätzke, Studienleiter und Landesfachberater im Bereich Metall- und Fahrzeugtechnik, die Teilnehmer durch das Nachmittagsprogramm. Dieses hatte das Thema "Vom Lernfeld zur Lernsituation" und bot eine umfassende Diskussion und Übungen über die Umsetzung von Lernfeldern in konkrete Lernsituationen. Herr Woitschätzke moderierte die Diskussion und sorgte für eine lehrreiche und produktive Nachbesprechung.
Die Kooperation zwischen der Emil-Possehl-Schule und dem Landesseminar Berufliche Bildung ermöglichte eine vielseitige und bereichernde Veranstaltung, die nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch das Networking und die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung förderte.
Text und Bilder: Robert Mesing
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Bericht zum ersten Netzwerktag des Schuljahres 2023 / 2024
Am 19. September 2023 fand der erste Netzwerktag für das Schuljahr 2023 / 2024 im Forum der Emil-Possehl-Schule Lübeck statt. Teil nahmen an diesem Netzwerktag Herr Stefan Schuhr als Ausbildungskoordinator, Herr Sven Claußen als stellvertretender Schulleiter, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie weitere Kolleg:innen der Schule. Nach der Begrüßung durch Herrn Schuhr und den Moderator Christian Rommel, stellte Maike Heitling ihren geplanten Unterricht im Bereich der Agrarwirtschaft vor.
Der Unterricht fand in der dritten Unterrichtsstunde im Bereich der Ausbildungsvorbereitung (AV) statt. Hervorzuheben ist, dass sich die Lernenden aus zwei verschiedenen Klassen zusammensetzten. Drei der acht Schüler besuchen Vollzeit die Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein (AV-SH) an der Emil-Possehl-Schule Lübeck. Das AV-SH verfolgt den Schwerpunkt, den Schüler:innen praktische und theoretische Grundqualifikationen zu vermitteln. Des Weiteren haben die Lernenden die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene technische Berufsfelder zu erhalten. Die anderen fünf Schüler besuchen die Kooperationsschulen Wilhelmshöhe und Maria-Montessori-Schule in Lübeck. Hier handelt es sich um zwei Schulen, die spezialisiert sind auf die Förderung der geistigen Entwicklung von Schüler:innen.
Der gezeigte Unterricht behandelte das Thema „Gesundes Gärtnern! Wie kann ich mich und andere schützen?“. Der Fokus lag dabei auf der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz während des Gärtners. Für den Einstieg wurde ein Schaubild gewählt, welches verschiedene Tätigkeiten und Gefahren eines Gärtners, einer Gärtnerin abbildete. Die Lernenden hatten die Aufgabe, die abgebildeten Tätigkeiten und Gefahren in einem Lehrerin-Schüler-Gespräch zu beschreiben und auf dem Schaubild aufzuzeigen. Die benannten Tätigkeiten (Bäume fällen, Laub haken, Hecke schären, Steine pflastern) und Gefahren wurden ergänzend zum Bild von der Lehrkraft an der Tafel festgehalten. Dies diente zum einen der Sicherung, zum anderen wurde dies im weiteren Verlauf der Bearbeitung immer wieder aufgegriffen.
Die anschließende erste Gelenkstelle diente als Überleitung in die beginnende Bearbeitungsphase, eine Gruppenarbeitsphase. Die Gruppen wurden von der Lehrkraft bestimmt. Die Gruppen hatten den Arbeitsauftrag, sich verschiedene Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) anzuschauen und mit vorbereiteten Karten sowie Piktogrammen zu benennen. Nach einer gemeinsamen Besprechung der Ergebnisse, diente die zweite Gelenkstelle als weitere Überleitung in die darauf folgende Bearbeitungsphase, welche eine Partnerarbeit darstellte. Auch hier wurden die Partner wieder durch die Lehrkraft bestimmt. Für die zweite Bearbeitungsphase wurden den Teams, eine der benannten Tätigkeit aus dem Einstieg (Bäume fällen, Laub haken, Hecke schären, Steine pflastern) zugewiesen. Die Schüler sollten der jeweiligen Tätigkeit die entsprechende PSA inkl. den richtigen Piktogrammen zuordnen.
In der anschließenden Besprechungs- und Abschlussphase präsentierten die Teams ihre Ergebnisse, indem sie die entsprechenden Piktogramme unter der Tätigkeit mit Magneten an der Tafel befestigten. Zudem erläuterten die Lernenden, weshalb diese Schutzausrüstungen für die Tätigkeiten notwendig seien. Zur Sicherung klebten am Ende die Teams ihre jeweiligen Piktogramme auf ein Arbeitsblatt auf, welche im Anschluss von der Lehrkraft für alle vervielfältig und ausgeteilt wird. Vielen Dank, für diesen visuell anschaulichen und interessanten Unterricht im Bereich der Agrarwirtschaft.
Zurück im Forum tauschten sich die Teilnehmer: innen des Netzwerktages über die gezeigte Unterrichtsstunde aus. Nach der anschließenden Reflexion von Maike Heitling wurden Tipps und Tops anhand der sieben Dimensionen für eine Unterrichtsanalyse nach Riecke Baulecke, sowie der Unterrichtsentwurf und das didaktische Konzept besprochen.
Das Thema des Nachmittagsprogramms war das Qualitätsmanagement der Emil-Possehl-Schule. Die Stabsstellenbeauftrage für schulartübergreifende Aufgaben Christina Rix erläuterte den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und Herrn Schuhr, was unter dem Qualitätsmanagement zu verstehen ist. Frau Rix zeigte auf, was die Qualität an berufsbildenden Schulen ausmacht. Des Weiteren brachte sie den Teilnehmern: innen das Leitbild der Emil-Possehl-Schule näher und erläuterte die Instrumente des Qualitätsmanagement zur Steuerung der Schulentwicklung der Schule. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Christina Rix, für den Einblick in ein so umfangreiches und komplexes Thema.
Text und Bilder: Anna Piontek EPS

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